Aktuelles:

Im Januar 2020 findet kein Freitagsfilm statt.

14. Februar 2020           Diesmal anderer Ort und andere Uhrzeit!!!!!

Ein Lied für Argyris, Dokumentarfilm von Stefan Haupt, CH 2006, 1:45 Min.

Veranstaltungs-Film-Beginn 19:30Uhr, mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Ort: Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str.28, Ffm

 

Am 10. Juni 1944 musste der damals vierjährige Junge Argyris Sfountouris miterleben, wie während einer „Strafaktion“ einer SS-Division, die einem Partisanenangriff in der Gegend folgte, innerhalb weniger Stunden 218 Bewohner des Dorfes Distomo umgebracht wurden, darunter auch seine Eltern und 30 weitere Angehörige. Nach dem Massaker, das der Junge nur durch einen Zufall überlebte, kam Argyris in einem Waisenhaus in Piräus unter, in dem mehr als 1000 griechische Kriegswaisen lebten. Im Film wird thematisiert, wie die Naziverbrechen aufgearbeitet aber oftmals auch verdrängt werden.
Weitere Infos: https://mmm.verdi.de/filmtipp/ein-lied-fuer-argyris-14295, http://www.filmbulletin.ch/full/filmkritik/2006-11-1_ein-lied-fur-argyris/

Einleitung und anschließendes Filmgespräch mit Peter Milde
(ehrenamtlicher Referent für politische Bildung in der Wilden Rose e.V. – interkulturelles Jugendnetzwerk im BDP).

Die Veranstaltung vom Dritte Welt Haus e.V. findet im Rahmen der „Antifaschistischen Filmreihe Frankfurt“ statt.
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Das Dritte Welt Haus ist Mitorganisator*erin der entwicklungspolitischen Filmreihe fern:welt:nah und lädt ein: Film: „Seed – Unser Saatgut. Wir ernten was wir säen
Dokufilm (2016) von Taggart Siegel und Jon Betz | 94 Min., OmdU                         Mittwoch, 29. Januar, 19Uhr
Eine unserer wertvollsten Lebensgrundlagen ist bedroht: Unser Saatgut. Die Samen unserer Kulturpflanzen ernähren uns, heilen uns und liefern Rohstoffe für den Alltag. Die kostbare Ressource ist jedoch ernsthaft in Gefahr. Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden, Biotech-Konzerne kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen den globalen Saatgutmarkt. Doch widerständige Saatgutwächter*innen kämpfen – David gegen Goliath gleich – um die Zukunft der Sortenvielfalt.

 Der Film folgt den unermüdlich engagierten Bäuerinnen und Bauern, Wissenschaftler*innen, Anwält*innen und indigenen Saatgutbesitzer*innen, die über den ganzen Globus verteilt unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen. Es ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist nicht nur das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung!
 Wir nehmen diesen Impuls auf und diskutieren im Anschluss an den Film mit Thomas Heinze, einem erfahrenen Bio-Saatgutzüchter aus der Region.

Datum: Mittwoch, 29. Jan. 2020, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt/M.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: www.fern-welt-nah.de/saatgut
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