MUMIA GRUPPE

Mumia Abu-Jamal hat die Herzoperation von Montag, den 19. April 2021 gut überstanden.

Seine Frau Wadiya bekam jetzt die Möglichkeit, mit ihm zu telefonieren. Zu Mumias 67 Geburtstag am 24.April gab es Solidaritätsveranstaltungen weltweit. Free Mumia Abu-Jamal! »Mumia klang stark« aus: Junge Welt vom 22.04.2021, Von Jürgen Heiser Abu-Jamal nach Herzoperation offenbar in stabilem Zustand. UN-Menschenrechtsexperten äußern Bedenken über Wohlergehen des politischen Gefangenen Der US-Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal hat seine Herzoperation am Montag nachmittag (Ortszeit) gut überstanden. Das erfuhren die für seine medizinische Haftbetreuung zuständigen Anwälte laut einer Mitteilung von Prison Radio am Dienstag morgen. Am Abend konnte Abu-Jamal seine Frau Wadiya anrufen, die bereits seit dem Morgen vom guten Verlauf des Eingriffs wusste, aber gesagt hatte: »Ich werde erst wirklich wissen, ob es ihm gut geht, wenn ich direkt von ihm höre.« Nach dem Telefonat sagte sie der Solidaritätszeitung Jamal Journal, beide hätten »ein gutes Gespräch« gehabt und »Mumia klang stark«. Die Ärzte des Herzzentrums einer namentlich nicht genannten Klinik hatten den Anwälten kurz berichtet, Abu-Jamal befinde sich nach der Operation am offenen Herzen auf der Intensivstation. Die Operation sei erfolgreich verlaufen. »Es gab keine Komplikationen.« Der Patient werde »minimal mit Sauerstoff und einer Infusion« versorgt.http://www.drittewelthaus.de/wordpress/wp-content/uploads/135579.jpg.png Beredtes Schweigen »Die nächsten Tage, Wochen und Monate werden für Mumias Genesung entscheidend sein«, sagte Noelle Hanrahan von Prison Radio. Sie fügte hinzu, Abu-Jamals Haftbedingungen hätten zu seiner Herzerkrankung beigetragen. »Er wurde über ein Jahr lang in Isolationshaft gehalten, ohne die Möglichkeit, sich beim Hofgang körperlich zu betätigen«. Wie seine Mithäftlinge habe er wegen der Coronapandemie den Zellentrakt nicht verlassen dürfen und nur »in seiner sehr kleinen Zelle hin und herlaufen« können, so die Radioproduzentin. Aus diesen Gründen fordern die Komitees der »Free Mumia«-Solidaritätsbewegung einhellig »von den Verantwortlichen in der Klinik und in der Gefängnisbehörde von Pennsylvania«, Abu-Jamal solle während seiner Genesung von der Herzoperation »nicht in seinem Krankenhausbett fixiert werden«. Prison Radio zitierte die Forderungen, wonach sich der 66jährige während seiner Erholung von der schweren Operation an der frischen Luft bewegen und eine Ernährung erhalten müsse, die zur Gesundung seines Herzens beitrage. Die Initiativen erwarteten dazu »die Bereitstellung eines entsprechenden Rehaplans zur Wiederherstellung seiner Gesundheit«. Zur Klärung all dessen müsse Abu-Jamal endlich Gelegenheit bekommen, mit seinem Vertrauensarzt Ricardo Alvarez zu sprechen. In diesem Zusammenhang äußerten UN-Menschenrechtsexperten am Dienstag in Genf »ernsthafte Bedenken über die Behandlung und das Wohlergehen von Mumia Abu-Jamal« wegen dessen Fesselung ans Krankenhausbett. Sie forderten die US-Behörden zusätzlich auf, seine »Kommunikation mit Familie und Beratern« und allen, »die mit seinem Gesundheitszustand und seinen Haftbedingungen zu tun haben, sofort wieder herzustellen«. Außerdem müssten die Behörden sich »dringend mit den Vorwürfen der Diskriminierung, einschließlich der rassistischen, bei der medizinischen Behandlung von Gefangenen in Pennsylvania befassen«, um »die körperliche Unversehrtheit und das Leben aller Gefangenen zu schützen, insbesondere älterer Gefangener«, die »unverhältnismäßig stark von Covid-19 betroffen sind«, so die Experten. Während im Fall des rechten russischen Populisten Alexej Nawalny die westlichen bürgerlichen Medien unisono den Gesundheitszustand des Oppositionellen zur Lebensgefahr hochstilisieren, und höchste Regierungsstellen auch in Berlin ultimativ fordern, Nawalny müsse »endlich von seinen Vertrauensärzten behandelt und freigelassen werden«, herrscht im Fall Mumia Abu-Jamals beredtes Schweigen. Sicher kann man mit Schlagzeilen über Abu-Jamal keine Sanktionen gegen Konkurrenten auf dem Weltmarkt begründen oder gar Kriegspropaganda lancieren, aber bezeichnen Nawalnys Unterstützer in der BRD die Menschenrechte nicht als unteilbar? »Das letzte i-Tüpfelchen« Seit den 1990er Jahren ist nur in dieser Zeitung konsequent über die 40jährige Geschichte des Unrechtsurteils gegen einen der wichtigsten Sprecher der außerparlamentarischen Opposition der USA berichtet worden. Kurz vor seiner Verhaftung hatte die »Vereinigung schwarzer Journalisten« in Philadelphia ihn noch zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Seine Artikel und Radiobeiträge über Korruption und Polizeigewalt waren mit Preisen ausgezeichnet worden. Das FBI hingegen legte bereits eine Akte über ihn an, als er mit 16 Jahren Pressesprecher der Black-Panther-Party in Philadelphia wurde. Nach der antifaschistischen VVN/BdA ist nun die Partei Die Linke die zweite gesellschaftliche Organisation der BRD, die Gerechtigkeit für Abu-Jamal fordert. Ulla Jelpke, die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, nannte ihn am Mittwoch gegenüber jW »das derzeit prominenteste Opfer der durch und durch rassistisch geprägten Klassenjustiz in den USA«. Trotz »unzähliger Beweise für seine Unschuld« bleibe Abu-Jamal weiter in Haft. Ein »neuer fairer Prozess« werde ihm »auf Druck faschistoider Polizeibruderschaften bislang verweigert«. Wie Abu-Jamals Anwälte vermutet auch Jelpke dahinter »die Absicht der Regierenden und der Justizverwaltung in Pennsylvania, den schwer erkrankten Bürgerrechtsaktivisten im Gefängnis sterben zu lassen«. Die menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Zaklin Nastic, sagte jW, es mache sie »fassungslos, dass die US-Behörden weiter Mumia Abu-Jamals Gesundheit gefährden«. Sie sieht darin »das letzte i-Tüpfelchen auf den rassistisch motivierten 40jährigen Justizskandal gegen den unschuldigen Journalisten«. Abu-Jamal, der indigene Bürgerrechtler Leonard Peltier, der frühere Black Panther Sundiata Acoli und viele andere müssten »sofort aus den unmenschlichen Bedingungen in US-Haftanstalten entlassen und für das ihnen angetane Unrecht entschädigt werden«, so Nastic.
Bundesweites Netzwerk gegen die Todesstrafe  –  Berlin – Heidelberg – Nürnberg – Frankfurt PRESSEMITTEILUNG  am 16.04.2021 Kontakt: Annette Schiffmann · 0172-7740333 · anna.schiff@icloud.com LEBENSGEFAHR für MUMIA ABU-JAMAL! Seit 6 Tagen für Herz-OP in unbekanntes Krankenhaus verlegt – – Gefängnis verweigert Auskunft – – keinerlei Kontakt zu Ehefrau, Anwalt und zivilem Arzt – – Vorerkrankungen: Covid-19 im März – schwerer Diabetes als Folge unbehandelter Hepatitis-Erkankung – 40 Jahre Haft – 28,5 Todeszelle . . . Am10. April ist der gefangene Journalist Mumia Abu-Jamal für Anwälte, Angehörige und Ehefrau aus dem Gefängnis SCI Mahanoy in Pennsylvania, USA, verschwunden – verlegt in ein unbekanntes ziviles Krankenhaus. Die Gefängnisverwaltung verweigert sowohl seinen Anwält*innen als auch seiner Ehefrau Wadya Jamal jede weitere Auskunft. Auch der langjährige externe Arzt seines Vertrauens, Dr. Ricardo Alvarez, konnte nur in Erfahrung bringen, dass eine lebensnotwendige Herz-Operation ansteht. Wir fürchten um sein Leben.
  • Nach fast 40 Jahren Haft, nahezu 29 davon in der Isolation der Todeszelle,
  • nach ungezählten juristischen Rückschlägen für ein neues und faires Verfahren,
  • nach über fünf Jahren schmerzhafter Spätfolgen der Hepatitis-C-Erkrankung, deren Behandlung das Gefängnis jahrelang verweigert hat und
  • nach einer schweren Covid-19-Erkrankung im März
steht ihm nun erneut bevor, was in Europa Folter heißt: in Pennsylvania und den meisten Bundesstaaten der USA werden Gefangene in externen Krankenhäusern während der gesamten Zeit an Händen und Füßen mit Handschellen ans Bett gekettet. Ende März ist der ehemalige Black Panther Romaine ‚Chip’ Fitzgerald nach 52 (!) Jahren Haft in einem Krankenhaus in Kalifornien gestorben – bis zur letzten Minute angekettet. MUMIA ABU-JAMAL ist HAFTUNFÄHIG. Wir fordern gemeinsam mit der Unterstützungsbewegung in den USA:
  • der gefangene Abu-Jamal darf nicht ans Bett gekettet werden,
  • der Kontakt zu Anwälten und Ehefrau muss unverzüglich ermöglicht werden
  • er muss wegen Haftunfähigkeit freigelassen werden.
Die Befugnis dazu hat der Gouverneur von Pennsylvania, Tom Wolf. Wir rufen dazu auf, ihm zu schreiben: www.governor.pa.gov/contact oder Fax: 001-717-772-8284 Für weitere Informationen siehe www.freiheit-fuer-mumia.de Kontakt: Annette Schiffmann · Heidelberg · 0172-7740333 · anna.schiff@icloud.com www.freiheit-fuer-mumia.de Heidelberg · mobil 0172-7740333

Februar 2021: Der seit 1981 inhaftierte Journalist Mumia Abu-Jamal, ist an Covid 19 erkrankt und leidet an Herzinsuffizienz. Sein Leben ist, wie vieler der Langzeitgefangenen in den USA bedroht. Abu-Jamals neue medizinische Diagnose erfolgt nach 39 Jahren ungerechten Freiheitsentzugs aufgrund polizeilichen und anklägerischen Fehlverhaltens, darunter eine fast dreißig Jahre währenden verfassungswidrigen Isolationshaft in der Todeszelle. In dieser lebensbedrohlichen Situation erschallt weltweit die Forderung
  • Sofortige Freilassung von Mumia Abu-Jamal und seine Verlegung in ein Zivilkrankenhaus!
Unsere dringende Bitte: Beteiligt Euch an den Informations- und Protestveranstaltungen in der Woche um den 18. März 2021, den Tag der POLITISCHEN GEFANGENEN:
  1. März, 19h Online Veranstaltung von der Mumia Solidarität aus Berlin , Zugang und Infos https://das-mumia-hoerbuch.de/online.htm#onlinemars
  2. März, 18 bis 19h die monatlich stattfindende Mahnwache für die Politischen Gefangenen in den USA vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt
  3. März, 17h Kundgebung vom Internationalistischen Bündnis Rhein-Main zum TAG DER POLITISCHEN GEFANGENEN, Hauptwache (u.a. Beiträge zu Leonard Peltier und Mumia Abu-Jamal)
18.3.2021 Online-Lesung und Vortrag im Rahmen der 10. Lesetour “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand” – Schwerpunkt: Wounded Knee & Peltiers aktuelle Situation  (über YouTube Live und ZOOM) ab 19:00 Uhr. Zugangslinks ab 5.3.2021 unter www.leonardpeltier.de

6.2.2021: Leonard Peltier 45 in Haft – Aktionen in Deutschland/ February 6th 2021: Leonard Peltier 45 years in prison – activities in Germany

Am 6.2.2021 wird der indianische politische Gefangene Leonard Peltier 45 Jahre inhaftiert sein. Dies ist für alle Menschenrechtsaktivist*innen und natürlich für Leonard, seine Familie und Freunde ein trauriger Tag. In Deutschland finden aus diesem Anlass folgende Aktionen statt/on February 6th 2021 Native American political prisoner leonard Peltier will be in prison since 45 years. For all human rights activists and of course for him, his family and friends a sad day. In Germany there will bei vigils in Düsseldorf and Frankfurt a. Main as well in a nation wide newspaper an article about Leonard: 06.02.:14-16 Uhr Hbf Düsseldorf , und zwar jeweils hinter und vor dem Hbf 14-15.00 Uhr Bertha-von-Suttner-Platz 15-16 Uhr Konrad-Adenauer-Platz 06.02.:15-18 Uhr Frankfurt am Main, gegenüber dem US- Generalkonsulat, Giessener Str. 30 Bitte beachtet bei beiden Aktionen die geltenden Covid 19 – Schutzmaßnahmen. protect yourself, protect your community Hintergrundinfos: www.leonardpeltier.de   Außerdem Beiträge in der JungenWelt am 6.2.21 17. Februar 2019 / 18 – 19 Uhr

Neues von Mumia Abu-Jamal REPRESSION  ist nur das letzte Wort, wenn wir es hinnehmen!

Bundesweites Netzwerk gegen die Todesstrafe – Berlin – Heidelberg – Nürnberg – Frankfurt PRESSEMITTEILUNG 30.12.2018 Kontakt: Annette Schiffmann · anna.schiff@icloud.com MUMIA ABU-JAMAL: JURISTISCHER DURCHBRUCH nach 20 Jahren! – – – 27. Dezember 2018: Richter Leon Tucker in Philadelphia setzt Berufungsrecht für Mumia Abu-Jamal wieder in Kraft! – – – Neues Verfahren für Abu-Jamal mit Beweisen für seine Unschuld möglich – – – Wird die Bezirksstaatsanwaltschaft Einspruch erheben? – – – – – – – mehr lesen ————————————————————————————————- Die Mumia Gruppe des Dritte Welt Hauses setzt sich für ein faires Verfahren und für die Freilassung von Mumia Abu-Jamal ein. Die Gruppe des DWH wendet sich weltweit gegen die Todesstrafe und kämpft für die Verbesserung der Haftbedingungen von (politischen) Gefangenen vor dem Hintergrund des alltäglichen und institutionellen Rassismus. Sie sieht sich damit als Teil der weltweiten Solidaritätsbewegung. Im März diesen Jahres hat die Mumia Gruppe eine Ausstellung über Haft- und Organisationsbedingungen in den Gefängnissen der USA erstellt und die journalistische bzw. schriftstellerische Arbeit Mumia Abu-Jamals als Beispiel für seinen Überlebenswillen im Todestrakt dokumentiert. Diese Materialien sollen auf weiteren Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in Ffm und auch an anderen Orten präsentiert werden. ————————————————————————————— Die geplante Rundreise von Johanna Fernandez und somit auch diese für Ffm geplante Veranstaltung mußte nach dem Ausbruch der Coronaepedemie abgesagt werden.

FREE MUMIA !

 VORTRAG VON UND DISKUSSION mit

JOHANNA FERNANDEZ,

Sprecherin von Mumia Abu-Jamals Verteidigung und US-Aktivistin der Free Mumia Bewegung

 über das aktuelle Verfahren und die Möglichkeiten, ihn zu befreien.

Foto: Johanna FernandezJF+Mumia, Mumia Abu-Jamal

Dienstag,  17. März 2020  20:00 Uhr, Saalbau Gallus

Frankenallee 111/Raum 3, 60326 Frankfurt

(S+StraBa Galluswarte)

Free Mumia Abu-Jamal. Free them ALL!!                                                                     Weitere Infos für bundesweite Rundreise von Johanna Fernandez:                      www.freiheit-fuer-mumia.de/va2020jf.htm                                                                                                               Die USA zelebrieren sich nach wie vor als „Land der Freien“ und finden es nicht seltsam, dass sie gleichzeitig weltweit die größte Inhaftierungsrate ihrer Bürger*innen haben. Aber seit dem ersten Massaker an der indigenen First Nation und seit dem ersten Tag, als Menschen aus Afrika verschleppt wurden, haben sich immer viele dagegen gewehrt – oft mit tatkräftiger Unterstützung von unerwarteten Seiten. So gibt es dort nicht nur eine lange Geschichte der staatlichen Repression, sondern auch eine vielfältige Geschichte des Widerstands – ungeheuer spannend, voller wichtiger Erfahrungen und mutmachender, inspirierender Geschichten und Menschen. Mumia Abu-Jamal ist einer dieser Menschen. Seit 38 Jahren hinter Mauern, über 28 davon im Todestrakt, ehemaliger Black Panther, Autor von 10 Büchern und mittlerweile unzähliger Radio-Kolumnen zu Widerstand, Menschenwürde, politischem Kampf und Gleichberechtigung. Johanna Fernandez aus New York macht für ihn eine Rundreise durch Deutschland. Die Dozentin für Geschichte besucht Mumia seit über 15 Jahren, ist Teil seines Verteidigungsteams und Aktivistin für die Rechte der People of Color in den USA. Mit Wurzeln in der Dominikanischen Republik und ihrer zweiten Muttersprache Spanisch ist sie aktiv in der Black Lives Matter Bewegung, und kürzlich ist ihr Buch über die Young Lords erschienen – die unbekannten Latinx-Brüder und -Schwestern der Black Panther. Drei Generationen von Aktivist*innen konnten die Hinrichtung Mumias verhindern und sein Überleben im Gefängnis sichern. JETZT gibt es zum ersten Mal eine realistische Chance für ihn, in einem Revisionsverfahren frei zu kommen. Beim Kampf um sein Leben und seine Freiheit ging es immer um alle, nie nur um ihn allein. Seine Freilassung wäre ein großer Erfolg für alle in den USA, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Johanna Fernandez berichtet und lädt ein zur Diskussion darüber, wie wir diesen Kampf hier unterstützen können.

Dienstag,  17. März 2020      20:00 Uhr Saalbau Gallus

Frankenallee 111/Raum 3, 60326 Frankfurt

(S+StraBa Galluswarte)

Veranstalterinnen: Mumia-Gruppe Frankfurt, Tokáta-Leonard Peltier Support Group Rhein-Main, Rote Hilfe OG Ffm

Auf Initiative der Mumia-Gruppe des Dritte Welt Hauses Frankufrt hat die Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt am Main am 28. Januar 2010 mit überragender Mehrheit die Resolution „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ angenommen. Mit ihrer Resolution forderten die Abgeordneten ein neues faires Gerichtsverfahren für Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Als weitere Aktivitäten der Mumia-Gruppen sind Infostände sowie Diskussions- und Informationsveranstaltungen geplant.