MUMIA GRUPPE

Die Mumia Gruppe des Dritte Welt Hauses setzt sich für ein faires Verfahren und für die Freilassung von Mumia Abu-Jamal ein. Die Gruppe des DWH wendet sich weltweit gegen die Todesstrafe und kämpft für die Verbesserung der Haftbedingungen von (politischen) Gefangenen vor dem Hintergrund des alltäglichen und institutionellen Rassismus. Sie sieht sich damit als Teil der weltweiten Solidaritätsbewegung. Im März diesen Jahres hat die Mumia Gruppe eine Ausstellung über Haft- und Organisationsbedingungen in den Gefängnissen der USA erstellt und die journalistische bzw. schriftstellerische Arbeit Mumia Abu-Jamals als Beispiel für seinen Überlebenswillen im Todestrakt dokumentiert. Diese Materialien sollen auf weiteren Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in Ffm und auch an anderen Orten präsentiert werden.

Die Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt am Main am 28. Januar 2010 hat mit überragender Mehrheit die Resolution „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ angenommen. Mit ihrer Resolution forderten die Abgeordneten ein neues faires Gerichtsverfahren für Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Als weitere Aktivitäten der Mumia-Gruppen sind Infostände sowie Diskussions- und Informationsveranstaltungen geplant.

Februar 2021: Der seit 1981 inhaftierte Journalist Mumia Abu-Jamal, ist an Covid 19 erkrankt und leidet an Herzinsuffizienz. Sein Leben ist, wie vieler der Langzeitgefangenen in den USA bedroht. Abu-Jamals neue medizinische Diagnose erfolgt nach 39 Jahren ungerechten Freiheitsentzugs aufgrund polizeilichen und anklägerischen Fehlverhaltens, darunter eine fast dreißig Jahre währenden verfassungswidrigen Isolationshaft in der Todeszelle. In dieser lebensbedrohlichen Situation erschallt weltweit die Forderung
  • Sofortige Freilassung von Mumia Abu-Jamal und seine Verlegung in ein Zivilkrankenhaus!
Unsere dringende Bitte: Beteiligt Euch an den Informations- und Protestveranstaltungen in der Woche um den 18. März 2021, den Tag der POLITISCHEN GEFANGENEN:
  1. März, 19h Online Veranstaltung von der Mumia Solidarität aus Berlin , Zugang und Infos https://das-mumia-hoerbuch.de/online.htm#onlinemars
  2. März, 18 bis 19h die monatlich stattfindende Mahnwache für die Politischen Gefangenen in den USA vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt
  3. März, 17h Kundgebung vom Internationalistischen Bündnis Rhein-Main zum TAG DER POLITISCHEN GEFANGENEN, Hauptwache (u.a. Beiträge zu Leonard Peltier und Mumia Abu-Jamal)
18.3.2021 Online-Lesung und Vortrag im Rahmen der 10. Lesetour “Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand” – Schwerpunkt: Wounded Knee & Peltiers aktuelle Situation  (über YouTube Live und ZOOM) ab 19:00 Uhr. Zugangslinks ab 5.3.2021 unter www.leonardpeltier.de

6.2.2021: Leonard Peltier 45 in Haft – Aktionen in Deutschland/ February 6th 2021: Leonard Peltier 45 years in prison – activities in Germany

Am 6.2.2021 wird der indianische politische Gefangene Leonard Peltier 45 Jahre inhaftiert sein. Dies ist für alle Menschenrechtsaktivist*innen und natürlich für Leonard, seine Familie und Freunde ein trauriger Tag. In Deutschland finden aus diesem Anlass folgende Aktionen statt/on February 6th 2021 Native American political prisoner leonard Peltier will be in prison since 45 years. For all human rights activists and of course for him, his family and friends a sad day. In Germany there will bei vigils in Düsseldorf and Frankfurt a. Main as well in a nation wide newspaper an article about Leonard: 06.02.:14-16 Uhr Hbf Düsseldorf , und zwar jeweils hinter und vor dem Hbf 14-15.00 Uhr Bertha-von-Suttner-Platz 15-16 Uhr Konrad-Adenauer-Platz 06.02.:15-18 Uhr Frankfurt am Main, gegenüber dem US- Generalkonsulat, Giessener Str. 30 Bitte beachtet bei beiden Aktionen die geltenden Covid 19 – Schutzmaßnahmen. protect yourself, protect your community Hintergrundinfos: www.leonardpeltier.de   Außerdem Beiträge in der JungenWelt am 6.2.21 17. Februar 2019 / 18 – 19 Uhr

Neues von Mumia Abu-Jamal REPRESSION  ist nur das letzte Wort, wenn wir es hinnehmen!

Bundesweites Netzwerk gegen die Todesstrafe – Berlin – Heidelberg – Nürnberg – Frankfurt PRESSEMITTEILUNG 30.12.2018 Kontakt: Annette Schiffmann · anna.schiff@icloud.com MUMIA ABU-JAMAL: JURISTISCHER DURCHBRUCH nach 20 Jahren! – – – 27. Dezember 2018: Richter Leon Tucker in Philadelphia setzt Berufungsrecht für Mumia Abu-Jamal wieder in Kraft! – – – Neues Verfahren für Abu-Jamal mit Beweisen für seine Unschuld möglich – – – Wird die Bezirksstaatsanwaltschaft Einspruch erheben? – – – – – – – mehr lesen ————————————————————————————————-

FREE MUMIA !

 VORTRAG VON UND DISKUSSION mit

JOHANNA FERNANDEZ,

Sprecherin von Mumia Abu-Jamals Verteidigung und US-Aktivistin der Free Mumia Bewegung

 über das aktuelle Verfahren und die Möglichkeiten, ihn zu befreien.

Foto: Johanna FernandezJF+Mumia, Mumia Abu-Jamal

Dienstag,  17. März 2020  20:00 Uhr, Saalbau Gallus

Frankenallee 111/Raum 3, 60326 Frankfurt

(S+StraBa Galluswarte)

Free Mumia Abu-Jamal. Free them ALL!!                                                                     Weitere Infos für bundesweite Rundreise von Johanna Fernandez:                      www.freiheit-fuer-mumia.de/va2020jf.htm                                                                                                               Die USA zelebrieren sich nach wie vor als „Land der Freien“ und finden es nicht seltsam, dass sie gleichzeitig weltweit die größte Inhaftierungsrate ihrer Bürger*innen haben. Aber seit dem ersten Massaker an der indigenen First Nation und seit dem ersten Tag, als Menschen aus Afrika verschleppt wurden, haben sich immer viele dagegen gewehrt – oft mit tatkräftiger Unterstützung von unerwarteten Seiten. So gibt es dort nicht nur eine lange Geschichte der staatlichen Repression, sondern auch eine vielfältige Geschichte des Widerstands – ungeheuer spannend, voller wichtiger Erfahrungen und mutmachender, inspirierender Geschichten und Menschen. Mumia Abu-Jamal ist einer dieser Menschen. Seit 38 Jahren hinter Mauern, über 28 davon im Todestrakt, ehemaliger Black Panther, Autor von 10 Büchern und mittlerweile unzähliger Radio-Kolumnen zu Widerstand, Menschenwürde, politischem Kampf und Gleichberechtigung. Johanna Fernandez aus New York macht für ihn eine Rundreise durch Deutschland. Die Dozentin für Geschichte besucht Mumia seit über 15 Jahren, ist Teil seines Verteidigungsteams und Aktivistin für die Rechte der People of Color in den USA. Mit Wurzeln in der Dominikanischen Republik und ihrer zweiten Muttersprache Spanisch ist sie aktiv in der Black Lives Matter Bewegung, und kürzlich ist ihr Buch über die Young Lords erschienen – die unbekannten Latinx-Brüder und -Schwestern der Black Panther. Drei Generationen von Aktivist*innen konnten die Hinrichtung Mumias verhindern und sein Überleben im Gefängnis sichern. JETZT gibt es zum ersten Mal eine realistische Chance für ihn, in einem Revisionsverfahren frei zu kommen. Beim Kampf um sein Leben und seine Freiheit ging es immer um alle, nie nur um ihn allein. Seine Freilassung wäre ein großer Erfolg für alle in den USA, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Johanna Fernandez berichtet und lädt ein zur Diskussion darüber, wie wir diesen Kampf hier unterstützen können.

Dienstag,  17. März 2020      20:00 Uhr Saalbau Gallus

Frankenallee 111/Raum 3, 60326 Frankfurt

(S+StraBa Galluswarte)

Veranstalterinnen: Mumia-Gruppe Frankfurt, Tokáta-Leonard Peltier Support Group Rhein-Main, Rote Hilfe OG Ffm