ANTIFASCHISTISCHE FILMREIHE FRANKFURT

Unsere Antifaschistische Filmreihe ist ein ehrenamtliches Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen dem Dritte Welt Haus e.V. (DWH), VVN/BdA und A.N.P.I. organisiert wird und seit vier Jahren regelmäßige Kinovorführungen in Frankfurt am Main veranstaltet. Diese Filmreihe hat sich einen wohlverdienten Ruf erworben und zieht regelmäßig ein vielfältiges Publikum an, darunter Betroffene, Interessierte und treue Besucher*innen. Die Veranstaltungen werden insgesamt sehr gut angenommen.

Die Filmreihe präsentiert eine facettenreiche Auswahl von Dokumentar- und Spielfilmen. Schwerpunkt der kommenden Herbst- und Winterreihe 2023/24 sind die Verbrechen des deutschen Faschismus, der Widerstand sowie der Blick auf Kriege und die Kriegsgefahr.

Zu jedem Film gibt es ein anschließendes Filmgespräch in Anwesenheit der Regisseur*innen, Protagonist*innen oder anderen Fachleuten, um mit dem Publikum über die Themen der Filme zu diskutieren. Dies schafft eine einzigartige Gelegenheit für den Austausch von Ideen und Meinungen.

Weitere Infos: www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de, www.anpi-deutschland.de; www.frankfurt.vvn-bda.de

Donnerstag, 13. August 2026, 19.00 Uhr

63 years on – 63 Jahre später
Südkorea, 2008, R.: Kim Dong-wo, 60 Min., OmU, Doku

Wichtiger Hinweis: Der nächste Film läuft im:

Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt am Main

Donnerstag, 13. August 2026, 19.00 Uhr

63 years on – 63 Jahre später
Südkorea, 2008, R.: Kim Dong-wo, 60 Min., OmU, Doku

Wichtiger Hinweis: Der nächste Film läuft im:

Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt am Main

„Trostfrauen“ (Ianfu) ist die japanische Bezeichnung von Mädchen und Frauen, die im Asien-Pazifik-Krieg (1937-1945) vom japanischen Militär entführt, interniert und systematisch vergewaltigt wurden, teilweise über Jahre hinweg. Fünf Opfer schildern ihre Erfahrungen als Überlebende der schätzungsweise 200.000 Sexsklavinnen aus 13 verschiedenen Ländern. Misshandelte und vergewaltigte Mädchen und Frauen wurden damals zum Kriegsende z. B. im Dschungel auf einer der südpazifischen Inseln zurückgelassen oder einfach massenhaft getötet und in Gruben verscharrt. Es zeigt nicht nur die Entmenschlichung von Frauen, die der Kolonialismus sowie Militarismus zustande bringen kann, sondern auch wie deren Kampf gegen Verschweigen und Verleugnung nach Jahrzehnten immer noch weitergeht. Zu erinnern heißt „Nie Wieder“!

Präsentiert von Punggyeong Weltkulturen e.V., Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Mit Einführung und anschließendem Filmgespräch. Eintritt frei. Spenden erbeten. Die Filmreihe wird ehrenamtlich veranstaltet von:
VVN-BdA Frankfurt, A.N.P.I. Frankfurt, Dritte Welt Haus e.V.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen.

www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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Donnerstag 9. Juli 2026, 19 Uhr

Eyes of the Rainbow – Los ojos del Arcoiris, Cuba 1997, R: Gloria Rolando, engl. mit dt. Untertitel

Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20 Frankfurt-Sachsenhausen

Die afroamerikanische Aktivistin Assata Shakur erzählt über ihre Kindheit im Süden der USA, ihr politisches Erwachen während der Bürgerrechtsbewegung der 60er-Jahre, ihr Engagement in schwarzen Befreiungsbewegungen. Sie spricht über staatliche Repression und Inhaftierung in den USA, über ihre Flucht 1979 aus dem Gefängnis und die solidarische Aufnahme in Cuba. Ihre Erinnerungen verbinden sich mit kulturellen und spirituellen Elementen der afro-kubanischen Tradition, besonders der Yoruba-Gottheit Oya, dem Symbol für Veränderung, Widerstand und weibliche Stärke. Ein Porträt über Exil, Identität und politischen Widerstand sowie über die Verbindung zwischen afro-amerikanischen Kämpfen und afro-kubanischer Kultur. Der Abend ist eine Hommage an die am 25.9.25 in Havanna verstorbene Assata Shakur und „alle Frauen, die für eine bessere Welt kämpfen“ (GR).

eine Auswahl von Filmen aus 2025:

Arna’s Kinder
Israel/Niederlande 2003, R:Juliano
Mer Khamis 85 Min., Doku

Vorfilm: Unsere Welt
D, 2024, Idee/Organisation Ute
Christmann Kamera/Schnitt Rebekka
Waitz, 15 Min., Doku

Sonntag, 31. August 2025, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Der Regisseur stellt die Arbeit seiner Mutter im Flüchtlingslager
Dschenin vor, in dem palästinensische Kinder in einer Theatergruppe die
Verarbeitung ihrer Ängste und Gefühle lernen. J. Mer Khamis filmte
diese Arbeit über mehrere Jahre hinweg. Nach Ausbruch der Kämpfe im
Jahr 2002 kehrte er zurück, um die Entwicklung der Kinder zu
dokumentieren. Einige von ihnen hatten sich inzwischen dem
bewaffneten Kampf gegen Israel verschrieben. Der Film zeigt
einfühlsam die tragischen Folgen von Hass und Verzweiflung, aber auch
Ansätze zu deren Überwindung.


Unsere Welt der 1. Preis des Bertha-von-Suttner-Friedenspreises 2024
“Die Waffen nieder” der Schüler:innen der Hostatoschule Ffm-Höchst.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch
u.a. mit Projektleiterin Ute Christmann und Schülern.

ANTIFA – Schulter an Schulter wo der Staat versagte
D, 2024, R: M. Heinig, S. Maurer, 90 Min.

Donnerstag, 21. August 2025, 19.00 Uhr
Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt am Main

Eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung entsteht in
den 90er und 00er Jahren, auch als Konsequenz aus den rassistischen
Pogromen, die das wiedervereinte Deutschland nach `89 überrollen.
Kaum eine politische Bewegung der Neuzeit arbeitete derart
professionell auf so vielen Feldern, wie die Antifa – von militanten
Aktionen über Aufklärungskampagnen bis hin zu investigativen
Recherchen.
Fünf Aktivist*innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über Ihre
Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv
zu einem intensiven Kinodokumentarfilm.
Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten
frei, die den Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine
Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat
und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

The Zone of Interest (USA/UK/PL, 2023, R: Jonathan Glazer, 100 Min., Spielfilm) erzählt die Geschichte des AuschwitzKommandanten Rudolf Höß und seiner Familie, die ein scheinbar idyllisches Leben in einem Haus direkt neben dem Konzentrationslager führen. Während im Hintergrund der Holocaust tobt, kümmern sich die Hößs um ihren Garten, Alltag und gesellschaftlichen Status – völlig abgestumpft gegenüber dem Grauen nebenan. Der Film kontrastiert banale Normalität mit unfassbarem Schrecken und zeigt die Banalität des Bösen, ohne das Lager direkt zu zeigen. Durch nüchterne Distanz und bedrückende Tonkulisse macht der Film die moralische Kälte und Gleichgültigkeit der Täter greifbar.

Die Mörder sind unter uns
DEFA-Studio, 1946, R: Wolfgang Staudte, 81 Min., s/w Spielfilm

Sonntag., 25. Mai 2025, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Berlin 1945. Susanne Wallner, eine junge Fotografin, kehrt aus dem Konzentrationslager zurück, doch ihre Wohnung ist besetzt. Hier lebt seit kurzem der aus dem Krieg heimgekommene Chirurg Mertens, der seine furchtbaren Erinnerungen mit übermäßigen Alkoholgenuß zu verdrängen sucht.
Die beiden arrangieren sich, und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam wieder zu sich selbst. Da begegnet ihm sein ehemaliger Hauptmann Brückner, nun ein aalglatter Geschäftsmann, dem es egal ist, ob er aus Stahlhelmen Kochtöpfe macht oder umgekehrt.
Mertens Gewissen rebelliert, und am Weihnachtsabend 1945 will er Sühne fordern für ein von Brückner drei Jahre zuvor im Osten befohlenes Massaker an Frauen, Kindern

Am Sonntag, 17. November 2024, 19 Uhr geht’s weiter mit unserem neuen Winterprogramm 2024 / 2025

zum neuen Winterprogramm 2024 / 2025 – PDF zum Download

Vorschau:

Madrid Before Hanita – 300 Juden aus Palästina gegen Franco, Sonntag 1.12.2024, 19h, Club Voltaire

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Die Titel der Antifaschistischen Filmreihe Sommer 2024

Ein Projekt von VVN-BdA, A.N.P.I. und dem Dritte Welt Haus Ffm

Der Kuaför aus der Keupstrasse D 2016, R: Andreas Maus, 98 Min., Dokumentarfilm

Do., 20. Juni 2024, 19.00 Uhr; Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

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Kaiserhofstraße 12 D 1980, R: Rainer Wolffhardt, 103 Min., Spielfilm

So., 23. Juni 2024, 19.00 UhrClub Voltaire; Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

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Ku-Klux-Klan 98 Min., Dokumentarfilm

Do., 4. Juli 2024, 19.00 Uhr; Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Ffm

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Nelson Mandela: Sein Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit 142 Min., Spielfilm

So., 21. Juli 2024, 19.00 Uhr, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

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Hitlers Hollywood

D 2017, R: Rüdiger Suchsland, 101 Min., Dokumentarfilm

Do., 15. August 2024, 19.00 Uhr; Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Ffm

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Auf Wiedersehen, Kinder Frankreich 1987, R: Louis Malle, 104 Min.

Do., 29. August 2023, 19.00 Uhr; Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Ffm

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Die Schüler der Madame Anne F 2014, R: Marie-Castille Mention-Schaar, 105 Min., Spielfilm

So., 15. September 2024, 19.00 Uhr, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

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Zeit des Schweigens und der Dunkelheit D 1982, R: Nina Gladitz, 60 Min., Dokumentarfilm

So., 22. September 2024, 19.00 Uhr, Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

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Incident at Oglala – Zwischenfall in Oglala USA, 1991, R: Michael Apted, 86 Min.,

So., 13. Oktober 2024, 19.00 Uhr. Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Ffm

Weitere Infos zu den Filmen und den Veranstalter*innen: www.antifaschistische-filmreihe-ffm.dewww.anpi-deutschland.de; www.frankfurt.vvn-bda.de

Unser Dank für die Unterstützung geht an das Kulturamt der Stadt Frankfurt und an die Nassauische Sparkasse. Für die Räumlichkeiten Dank an Club Voltaire und Elfer Club.

Rückblick: Das Winterprogramm 2023/24

Die Filmreihe im Winter 2023/24 wird unterstützt von: