Veranstaltungsdatum:
08.01.2010 - 20:30
Spur der Steine, DDR 1966, 139 Min., R.: Frank Beyer; D.: Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche, Johannes Wieke u.a.
Am Freitag, den 08.01.2010
Filmbeginn 20.30 h, ab 19.30 h Essen +
Trinken und Gelegenheit zur Information
Wir zeigen einen Spielfilm aus der DDR, der die meiste Zeit dort verboten war: Spur der Steine
Spur der Steine ist ein vom DEFA-Studio für Spielfilme, Künstlerische Arbeitsgruppe (KAG) „Heinrich Greif“, produzierter Gegenwartsfilm aus dem Jahr 1966. Regisseur war Frank Beyer, der mit Karl Georg Egel auch das Drehbuch verfasste. Es basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erik Neutsch. Der Film wurde im Bezirk Potsdam uraufgeführt und lief anschließend drei Tage in einigen Kinos, bevor er wegen „antisozialistischer Tendenzen“ aus dem Programm genommen wurde. Erst im Oktober 1989 durfte der Film wieder in der DDR aufgeführt werden, wenig später auch bei der Berlinale 1990 in der Bundesrepublik Deutschland.
Inhalt: Auf der DDR-Großbaustelle „Schkona“ arbeitet der Brigade-leiter (Vorarbeiter) Hannes Balla als Zimmermann, der nicht viel von den bürokratischen Regeln der Planwirtschaft hält. Balla und seine Leute zählen zu den produktivsten Arbeitsbrigaden auf dem Bau, die sich fehlendes Material notfalls auch mit Gewalt verschaffen. Dennoch werden ihre Methoden aufgrund ihrer Arbeitsleistungen von der Bauleitung zunächst geduldet. Als eines Tages der idealistische SED-Parteisekretär Werner Horrath seinen Dienst an der Baustelle antritt, fühlt er anfangs seine Autorität untergraben; dennoch gelingt es ihm, Balla, den er als erstklassigen Arbeiter schätzt, für seine Idee einer höheren Produktivität zu gewinnen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Die beiden Männer verbindet bald eine Mischung aus gegenseitigem Respekt, aber auch eine gewisse Rivalität um die Liebe der Ingenieu-rin Kati Klee, die ebenfalls neu auf die Großbaustelle gestoßen ist. Beide Männer verlieben sich in Kati, Horrath gelingt es schließlich jedoch, Katis Herz für sich zu gewinnen. Es beginnt eine heimliche Liebesaffäre, da Horrath bereits verheiratet ist, seinen Parteiposten nicht gefährden will und sich außerdem nicht von seiner Familie trennen kann. Später wird Kati schwanger, verrät aber aus Loyalität den Namen des Vaters nicht und schützt so Horrath, der wiederum sich immer mehr von Kati entfremdet und in eine Krise gerät, in der er zwischen Pflichterfüllung und seiner Liebe zu Kati entscheiden muss. Erst als sich Kati von ihm endgültig lösen will, bekennt er sich öffentlich zu ihr und verliert dadurch sämtliche Parteiposten. Seine Frau reicht die Scheidung ein, so dass Horrath fortan als Arbeiter in Hannes Ballas Brigade arbeiten muss. Balla ist letztendlich die Person, die ihn bei einem Parteiausschlussverfahren verteidigt
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Der Film für den 05.Februar steht noch nicht fest. Wir informieren Euch auf den üblichen Wegen.
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