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Termine bei Frankfurter InfoDie UN und der neue MilitarismusSie erscheinen so als legitime Anwältin der Gewalt. Gewalt wird dann nicht nur als legitim erachtet, sondern sogar als verantwortungsvolles Handeln moralisch aufgewertet. Auch Teile der Friedensbewegung, der Linken und der Kirchen haben ein gespaltenes Verhältnis zu den bewaffneten Blauhelmeinsätzen. Mehr dazu: Veranstaltet von: Ort: FRANKFURT, Räume der DFG-VK, Mühlgasse 13 (U Leipziger Str.) Kontakt: Türkei auf dem Vormarsch
Montag, 23. Januar 2012, 20 Uhr: Bundespräsident Wulff erklärte kürzlich die Türkei zum „modernen
und säkularen Vorbild für die arabischen Staaten“. Wie wird in den Staaten des arabischen Frühlings darüber gedacht? In welche Richtung bewegt sich die Regierung Erdogan angesichts enormen
wirtschaftlichen Wachstums und innenpolitischer Vorrangstellung, angesichts des Wiederauflebens der Kämpfe zwischen türkischer Armee und der PKK, im Hinblick auf die Eskalation des Streits mit
Israel und die wachsende politische Einflussnahme der Türkei als neue Regionalmacht ? Zu diesen Fragen referiert Murat Cakir, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen und Kolumnist bei zwei kurdisch-türkischen Tageszeitungen. Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Treffen zur Vorbereitung des Internationalen Frauentags 2012Da sind: • die Frauen in den demokratischen Aufstandsbewegungen Nordafrikas und des Nahen Ostens, die mutig und hartnäckig für ihre Befreiung und die „Revolution in der Revolution“ eintreten; • die Frauen in Griechenland, Spanien, Italien oder Portugal, die in den Streiks und protesten gegen die brutalen Abwälzung der Krisenlasten auf die breiten Massen durch die EU mit vorne dran stehen; • die Frauen, die sich gegen jede Form der Diskriminierung und Gewalt an Frauen stark machen; • die Frauen in Italien, die mit ihren Demonstrationen gegen den frauenverachtenden Sexismus Berlusconis und seiner Medien zu dessen Rücktritt beitrugen; • die Frauen in Japan, die sich die Verharmlosung der Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima nicht länger gefallen lassen und mit Frauen in vielen Ländern für die Stilllegung aller Atomkraftwerke kämpfen; • die „Weltfrauen“, die die erste selbstorganisierte und finanzierte Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen trotz aller Schwierigkeiten zu einem Erfolg machten … „Der Frauentag ist eine glänzende Demonstration für die Gleichberechtigung der Frau und der Rebellion gegen den Kapitalismus“. Diese Begründung Clara Zetkins für den Internationalen Frauentag vor über 100 Jahren bleibt hochaktuell. Ort: im Frauenprojekt Gallus, Hattersheimerstr. 2 Vorläufiger Kontakt: „Wer wird die nächste sein?“ Der Völkermord an den Roma und Sinti: Gedenkveranstaltung am Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des NationalsozialismusNach einer Einführung in die Thematik liest die Schauspielerin Carolin Weber aus den Erinnerungen von Anna Mettbach. Die in Ulfa (heute Stadtteil von Nidda) geborene Sintezza war Häftling in Auschwitz und Ravensbrück und Zwangsarbeiterin bei Siemens im sächsischen Wolkenburg. Sie lebt heute in Gießen. Zwischendurch werden Musiker des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main spielen. Internet-Auftritt des Vereins: http://www.lagergemeinschaft-auschwitz.de. Öffentliche Podiumsdiskussion mit Occupy:Frankfurt: ›(A)Soziale Marktwirtschaft – Wo liegen die Fehler im System?‹Teilnehmer sind: Stefan Schneider Dr. Kai Eicker-Wolf Dr. Matthias Büger Ralph Nierula
Kultur und die Herausforderungen der GegenwartVeranstalter: KunstGesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire Eintritt: 5,- /3,-/1,- Euro Migranten-Selbsthilfeorganisationen in Hessen: Ihre Arbeit, ihre Erfolge und ihre GrenzenVeranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Film: "Debtocrazy"
Sonntag, 22. Januar 2012, 17 Uhr: "Debtocrazy" wurde 2011 gedreht und ist eine politische Reportage, die
sich mit den Gründen der griechischen Schuldenkrise beschäftigt. Die Hauptthese besagt, dass die Staatsverschuldung vor allem durch Korruption einer kleinen Gruppe und gegen die Interessen der
Gesellschaft entstanden ist. Die Journalisten Katerina Kitidi und Ari Hatzistefanou finanzierten den Film über Spenden und stellten ihn frei im Internet zur Verfügung, wo er eine intensive Debatte auslöste. Im
Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde zur Schuldenproblematik mit Oliver García von den Indignados Frankfurt. Eintritt frei – Spenden erwünscht!
Hasankeyf: Weltkulturerbe vor dem Untergang?Über den Stand des Staudammprojekts und den Widerstand dagegen berichtet Heike Drillisch, führendes Mitglied von Eintritt frei – Spenden erwünscht! 2 Jahre Gemeinnützigkeit Klinikum Frankfurt Höchst - Was haben sie gebracht? Was haben sie verändert?„Trotzdem halten wir es für angemessen und wichtig nach zwei Jahren, sozusagen von außen, auf die Entwicklungen im Krankenhaus Höchst zu schauen“, so Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. im Römer. „Dazu veranstalten wir in Höchst eine Podiumsdiskussion, die unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen wird. Margarete Wiemer, Betriebsratsvorsitzende im Klinikum Frankfurt Höchst, wird über die Entwicklungen insbesondere für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Klinikum Höchst informieren. Walter Ofer, Sozialverband VdK im Ortsverband Sindlingen, berichtet aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten. Und, Janine Wissler, DIE LINKE OB-Kandidatin für Frankfurt und Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, wird über die Erfahrungen mit der Privatisierung der Unikliniken Gießen und Marburg berichten“, fasst Dominike Pauli die Veranstaltung zusammen, die sie moderieren wird. Film & Podiumsdiskussion: Babi Jar - Das vergessene MassakerOrt: Deutsches Filmmuseum Frankfurt, Schaumainkai 41 Podiumsdiskussion mit Raphael Gross (Fritz Bauer Institut/ Jüdisches Museum), Cornelia Maimon-Levi (Jewish Claims Eine Kooperation des Hessischen Rundfunks, der Jewish Claims Conference, des Fritz Bauer Instituts sowie des Lügen für Deutschland - Der propagandistische Charakter des Films im »Dritten Reich«Am Beispiel dieser zwei ästhetisch gegensätzlichen Filme zeigt Alfons Maria Arns den politischen Charakter des vermeintlich unpolitischen NS-Unterhaltungsfilms auf. Alfons Maria Arns (Frankfurt am Main) ist Autor und freiberuflicher Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend Kontakt: Fritz Bauer Institut Unser Weg zum Sozialismus - Zur strategischen Orientierung der DKP
Veranstaltung der DKP Hessen/DKP Kreis Frankfurt a.M. am 28. Januar 2012, 10 bis 16 Uhr, Haus Gallus, Frankenallee 111, Seminarraum 3. Referent: Robert Steigerwald. Themen: · Wende zu demokratischem und sozialem Fortschritt · Antimonopolistische Demokratie · Unser Kampf um Sozialismus · Kräfte des Widerstands und des Wandels.
Shut up and Dance! Zur Lage der Kulturarbeitenden zwischen Kreation und DepressionWeitere Informationen: http://www.copyriot.com/nitribitt/2011/nit-45.html Veranstaltung von Nitribitt - Frankfurter Ökonomien Informationsveranstaltung zum Thema "Zunehmender Fluglärm auch im Frankfurter Osten"Als sachkundigen Gesprächspartner wird Volker Hartmann, Sprecher der Oberräder Bürgerinitiative „Wohnen ohne Fluglärm und Absturzbedrohung (WOFA)“ über die aktuellen Auseinandersetzungen um den Flughafen und die neue Landebahn und über rechtliche und politische Möglichkeiten der Gegenwehr informieren. Rettungswiderstand - Wie mutige Menschen den Juden geholfen habenEr hat über Jahre die Geschichten von mutigen Menschen in Europa gesammelt, von Kindermädchen, Boxern, Pfadfindern und Pfarrern, die grosse oder kleine Rettungs-aktionen organisierten. Es spielt keine Rolle bei Lustiger, wie erfolgreich sie waren, sondern ihm ist die Bereitschaft der Retter wichtig, ihrer und ihrer Angehörigen Freiheit, Gesundheit und Leben einzusetzen, um Menschen, die ihnen manchmal unbekannt waren, beizustehen. Lustiger nimmt als erster Autor Rettungen in 30 europäischen Ländern in den Blick. Länder, die von den Nazis besetzt oder mit den Nazis verbündet waren, aber auch neutrale Staaten. Nach seiner Schätzung wurden etwa 100.000 Juden durch die Zivilcourage der „Widerständler“ vor dem Holocaust bewahrt. Moderation: Ulrike Holler Veranstaltung von Business Crime Control & KunstGesellschaft Mehr Info: http://www.businesscrime.de – http://www.kunstgesellschaft.de Benefizveranstaltung: Eintritt € 5,00, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass € 1,00 Ort: Café Alte Backstube, Dominikanergasse 7 Wohin treibt Euroland? Eine marxistische Analyse der KriseVeranstalter: Linkes Forum Frankfurt 5. Montagsdemonstration gegen Fluglärm
Die nächste Demonstration ist am 12. Dezember 2011. Die Montagsdemos beginnen um 18 Uhr im Terminal 1 Abflughalle B vor der westlichen der beiden großen Anzeigetafeln. Angemeldet sind zunächst Versammlungen bis einschließlich 19.12.2011. Es ist geplant, daß die Demonstrationen am 16. Januar 2012 weiter gehen.
Die Stadt gehört auch den Wohnungslosen - Gedenken und Gedanken zum 31. Todestag von Erwin TinzAm Donnerstagnachmittag des 11. Dezember 1980 wurde Erwin von der Mainzer Polizei abgeholt. Seine Krücke und sein Einkaufswagen mit seinem spärlichen Hab und Gut blieben vor dem Theater zurück. Die Polizei fuhr Erwin weit über die Stadtgrenze hinaus, bis nach Nackenheim. Das Gerichtsverfahren gegen drei Polizisten endete nach zwei Instanzen mit Geldstrafen von je 40 Tagessätzen wegen Freiheitsberaubung. Das Gericht verneinte die Kausalität zwischen der unmenschlichen Handlungsweise der Polizisten und dem Tod unseres Mitbürgers Erwin Tinz! Auf einem Nackenheimer Weinbergweg wurde er am nächsten Morgen tot aufgefunden. Erwin Tinz wurde Opfer einer Vertreibungspraxis, die bis heute überall im städtischen Raum zu beobachten ist. Das städtische Leben ist anscheinend nur noch auf Konsum und Kommerz getrimmt. Unangepasstes Verhalten wird bestraft, und missliebige sozial benachteiligte Personen werden vertrieben, ausgegrenzt und stigmatisiert. Warum ist kein Platz für Menschen wie Erwin Tinz in unserer gesellschaftlichen Mitte? Darüber müssen wir nachdenken und miteinander sprechen. Wir müssen Position zu Ausgrenzung und Stigmatisierung im öffentlichen Raum beziehen! Veranstalter: ARAK - Antirassistischer Arbeitskreis Mainz Jürgen Malyssek & Klaus Störch: Dieses Buch unternimmt den Versuch, den wohnungslosen Menschen angesichts des beschleunigten sozialen Wandels in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen wahrzunehmen, zu beschreiben und kritische Überlegungen darüber anzustellen, welchen Zumutungen und Leiden sie in ihrer Lebenswirklichkeit ausgesetzt sind. Die Wohnungslosen werden Penner, Stadtstreicher oder Berber genannt und oft als Säufer und Schmarotzer von der Öffentlichkeit sind. Die Wohnungslosen werden Penner, Stadtstreicher oder Berber genannt und oft als Säufer und Schmarotzer von der Öffentlichkeit verachtet und ausgegrenzt. Der Autor: Jürgen Malyssek, Jg. 1945, gelernter Industriekaufmann und Schriftsetzer, war nach seinem Studium Sozialwesen in Wiesbaden von 1980 bis 2005 Sozialarbeiter und Fachreferent in der Wohnungslosenhilfe in Mainz (Heinrich-Egli-Haus) und Limburg (Caritasverband). Das Buch hat er zusammen mit Klaus Störch (Caritas Main-Taunus) geschrieben. Erschienen im Juli 2009. Mehr dazu
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Kundgebung anlässlich des Jahrestages des Auschwitz-ErlassesDie Vorstufe zur späteren Vernichtung wurde durch die Erfassung aller im deutschen Reich lebenden Roma und Sinti geschaffen. Robert Ritter, Leiter der „Rassenhygienischen und bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes Berlin“ und seine enge Mitarbeiter Eva Justin waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Ihre sogenannten „rassenbiologischen“ Untersuchungen registrierten minutiös über 20.000 Roma und Sinti. Sie leisteten damit die Voraussetzung für die spätere fabrikmäßige Vernichtung. Ritter und Justin wurden nach 1945 im Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main als Medizinalrat und Psychologin beschäftigt. Obwohl bekannt war, welche zentrale Funktion beide während der NS-Zeit Inne hatten, bestanden keine Bedenken gegen die Anstellung. Ritter und Justin wurden für ihre Verbrechen nicht verurteilt. Am 27.1.2000 wurde die durch private Mittel finanzierte Mahntafel am ehemaligen Stadtgesundheitsamt angebracht. Die Behörde ist mittlerweile umgezogen und am Gebäude in der Braubachstraße finden Renovierungsarbeiten statt. Die Tafel befindet sich zurzeit in der Geschäftsstelle des Förderverein Roma e. V. und soll nach Beendigung der Arbeiten wieder an historischem Ort angebracht werden. Förderverein Roma e. V., Stoltzestraße 17, 60311 Ffm., 069/440123 AB , foerderverein.roma@t-online.de, www.foerdervereinroma.de
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So, 05/02/2012 - 05:50 |