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Indymedia News |
Termine bei Frankfurter InfoFilm: Krisen-Splitter - Ein Film im Entstehen von Martin Keßler (2010)
Dokumentarfilm & Gespräch am Dienstag, 7. September 2010, 20 Uhr, Filmreihe Winners & Losers (6): „Die dokumentarische Langzeitbeobachtung „neueWUT“ wird mit dem Dokumentarfilmprojekt „KRISEN – SPLITTER“ über die Wirtschafts- und Finanzkrise fortgesetzt und verbindet aktuelle Web-Videos zu einem hintergründigen Dokumentarfilm. In einer Mischung aus Reportage und analytischen Gesprächen versucht „KRISEN – SPLITTER“ die Stimmung im Lande nach „Ausbruch“ der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise zu skizzieren. Und den Kampf um die „Deutungshoheit“ über diese Krise.
Film: Fliegen und Engel – Ilya & Emilia Kabakov und die Kunst der „totalen“ Installation
Sonntag, 5. September / Sonntag, 12. September / Sonntag, 19. September / Sonntag, 26. September 2010, jeweils 14 Uhr: Von Kerstin Stutterheim, Niels Bolbrinker, Deutschland 2009, 99 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung: Ilya Kabakov ist einer der weltweit bedeutendsten bildenden Künstler der Gegenwart - Maler, Zeichner, Illustrator und Installationskünstler. Aufgewachsen in der Sowjetunion in der Zeit unter Stalin, hat er die historischen Phasen bis zu Gorbatschow mit mehr oder weniger starken Repressalien, voller gescheiterter Utopien und schwierigen bis schwierigsten Bedingungen für Künstler erlebt. In den 80er Jahren verließ er anlässlich seiner ersten Einzelausstellung im Westen das Land.
Erfolgreiche Konfliktbearbeitung in Kommunen im ehemaligen Jugoslawien
Freitag, 10. September 2010, 15 bis 18 Uhr: Referentin: Brigitta von Messling, Christian-Schwarz-Schilling-Projekt. Veranstalter: Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main. Um planen zu können, würde sich die Projektgruppe über eine Anmeldung bis zum 6. September 2010 freuen:
Jobmotor Flughafen Rhein-Main? Fachtagung zu Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen am und um den Flughafen
Fachtagung der Landtagsfraktion DIE LINKE in Hessen am Samstag, 11. September 2010, 10.30 - 15 Uhr, Rüsselsheim, Anmeldeschluss 3. September: 100.000 Arbeitsplätze – so die Argumente der Flughafenausbaubetreiber – soll der Ausbau des Frankfurter Flughafens in der Region schaffen. Diese utopische Zahl ist schon heute nicht mehr haltbar. Den erhofften Beschäftigungszuwachs haben selbst die Befürworter mittlerweile auf 40.000 Stellen reduziert. Doch selbst diese überzogenen Arbeitsplatzprognosen sollen darüber hinwegtäuschen, dass am und um den Flughafen arbeitende Firmen weiter Arbeitsplätze abbauen, um mit möglichst wenig Menschen möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.
Irrweg Public Private Partnership
Diskussionsabend am Donnerstag, 9. September 2010, 18 Uhr: mit Karsten Arendt (ver.di Offenbach) und Hans See (Business Crime Control): "Die Grünen im hessischen Landtag sehen die Stadt Offenbach als Vorbild für Hessen im Sparen an und die SPD Bundestagsfraktion sieht sie als ÖPP - Musterbeispiel. Wir sehen uns den Kreis Offenbach mit seinen 91 PPP-Schulen an und fragen uns:
Antimilitaristischer Koordinierungskreis
Nächste Termine: Dienstag, 7. September 2010 / Dienstag, 26. Oktober 2010, jeweils 19 Uhr: Pro Zivilklausel, d.h. keine Forschung / Lehre an der Uni Frankfurt/ FH zugunsten der Bundewehr / des Militärs als auch gegen die Kooperationsvereinbarung des Kultusministeriums mit der Bundeswehr hat sich zur Planung von Aktionen/ Veranstaltungen – initiiert von der GEW-Hochschulgruppe - ein antimilitaristischer Koordinierungskreis gebildet. Schüler, Lehrer, Studenten und andere Interessierte sind herzlich willkommen. Für den Kreis ist von besonderem Interesse zu wissen, bei welcher Schule / Klasse ein Termin der Bundeswehr bevorsteht.
Film: Ladybird, Ladybird
Freitagsfilm am 3. September 2010, Filmbeginn 20.30 Uhr, ab 19.30 Uhr Essen + Trinken und Gelegenheit zur Information. Regie: Ken Loach, GB 1993, 98 min. Ort: Dritte-Welt-Haus Frankfurt, Große Seestraße 14, 60487 Frankfurt-Bockenheim.
Das Nordend – ein ehemaliges jüdisches Wohngebiet
Rundgang mit Hans-Joachim Prenzel
am Samstag, 11. September 2010, 14 Uhr: Wenn in Frankfurt jüdische Wohngebiete in der Stadt erwähnt
werden, sind es in der Regel das Ostend oder das Westend.
Dort waren, neben der östlichen Innenstadt, auch die bevorzugten Lagen für die jüdische Bevölkerung. Bei einer genaueren Betrachtung der Verteilung, soweit sie aus den Statistiken erkennbar sind,
gab es jedoch auch im Nordend, und zwar in den der Innenstadt
nahen Gebieten, eine erhebliche jüdische Wohnbevölkerung.
Afghanistan unter dem Schleier - Afghanische Frauen, wie sie leben, arbeiten, kämpfen, leiden
Frauendiskussions-Abend am Dienstag, 7. September 2010, 19 Uhr: Alema Alema, Koordinatorin beim Friedensdienst des DED begleitete die Journalistin Golalai Habib, Herausgeberin der Frauenzeitung „Dunyaye Zan“ (Frauenwelt) bei ihrer Kampagne zur Wahl 2009, und Ghafoor Zamani (Auslandsreporter in Köln) hat ihren Alltag dokumentiert. Einführung: Ingrid Bilger.
Kundgebung zum Antikriegstag und im Rahmen des bundesweiten Aktionstags der Kampagne TATORT KURDISTAN: "An Krieg wieder gewöhnen? Niemals!"
Mittwoch, 1. September 2010, 15 - 18 Uhr: Es sprechen u.a.: Janine Wissler (MdL Die LINKE) / Wolfgang Gehrcke (MdB Die LINKE) / Robert Wallauer (GEW Studierendengruppe Frankfurt) / Dr. Gernot Lennert (DFG-VK Hessen) sowie VertreterInnen des Verbands Afghanischer Studierender, der Friedens- und Zukunftswerkstatt, der Totalen Kriegsdienstverweigerungs-Initiative Gießen, der Kampagane Tatort Kurdistan und von Solid.
Informationsveranstaltung zu Leben und Werk von Leo Trotzki
Dienstag, 7. September 2010, 19.45 Uhr: Zum 70. Todestag des Revolutionärs Leo Trotzki lädt die SAV Frankfurt zu einer Informationsveranstaltung ein: Dargestellt werden soll Leben und Werk des Menschen, der sich an der Oktoberrevolution beteiligte, ihr durch den Aufbau der Roten Armee zum Sieg verhalf, und schließlich gegen die Bürokratisierung der Sowjetunion kämpfte und den demokratischen und internationalen Charakter des Marxismus verteidigte.
Überwachungsstaat BRD - Vom Verlust der Freiheitsrechte
Dienstag, 31. August 2010, 19.30 bis 22 Uhr: Vortrag und Diskussion mit dem Bundesrichter a. d. Wolfgang Neskovic, MdB: Deutschland ist auf dem Weg in den Überwachungsstaat. Ein Überwachungsstaat, der seinen Bürgern misstraut und für eine vermeintliche Sicherheit das aufs Spiel setzt, was zu den wesentlichen Errungenschaften einer Demokratie gehört: Der Schutz der Privatsphäre und die Unschuldsvermutung. Ein Überwachungsstaat, der ein scheinbares Mehr an Sicherheit durch
den Verlust von Freiheit erkauft. Der Verlust der sozialen Sicherung und der Verlust der Freiheit gehen Hand in Hand. Der Sicherheitskrieg der Koalition gegen die Verfassung findet in einer Zeit statt, in der das gesellschaftliche Vermögen von unten nach oben stetig umverteilt wird, in der Millionen verarmen und wenige Reiche immer noch reicher werden. Die polizeilichen und geheimdienstlichen Machtinstrumente, die der Staat heute schafft, können sich schon morgen gegen soziale Proteste der Menschen wenden.
Informationsveranstaltung zum Jahrestag des Kundus-Massakers
Samstag, 4. September 2010, 10 Uhr: Frankfurter Friedensinitiativen laden ein: An diesem ersten Jahrestag werden bundesweit Aktionen durchgeführt. Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat dazu eine Argumentation erarbeitet in der es heißt: „Wer das Ende des Sterbens in Afghanistan will, muss zuerst den Krieg beenden. Inzwischen glaubt ohnehin niemand mehr daran, dass ein militärischer Sieg möglich ist. Mehr als zweitausend tote Soldaten der Interventionsarmeen und 60.000 tote Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder, mahnen.
Matinee im Wiesengrund: Inklusion statt Selektion - Das Schulsystem muss sich verändern
Sonntag, 12. September 2010, 11 – 13 Uhr: mit Prof. Dr. Dieter Katzenbach, Erziehungswissenschaftler, und Rupert von Plottnitz, hessischer Justizminister a. D.: Seit dem 1. Januar 2009 gilt auch in der Bundesrepublik die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Darin wird die vollständige Inklusion (die Einbeziehung und wirkliche Teilhabe) von Behinderten gefordert.Für die Schulen heißt dies, einen grundlegenden Systemwechsel durchzusetzen, weil behinderte Kinder nicht mehr in Förderschulen, sondern in einer „Schule für alle“ unterrichtet werden sollen.
Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel / Führung
Sonntag, 15. August 2010, 11.30 Uhr, Leitung: Esther Alexander-Ihme / Sonntag, 22. August 2010, 11.30 Uhr, Leitung: Jürgen Steinmetz / Sonntag, 29. August 2010, 11.30 Uhr, Leitung: Esther Alexander-Ihme. Ort: Bunker Friedberger Anlage 5-6. Unkostenbeitrag: 1,50 €; zuzüglich Eintritt.
Theodorakis-Woche in Hanau
Das Hanauer KulturForum Zusammen e.V. veranstaltet in der Zeit vom 28. August bis 3. September 2010 eine Theodorakis-Woche: Mikis Theodorakis lebt Politik mit seinen Kunstwerken. Als Sohn einer türkischen Mutter und eines griechischen Vaters hat er "seit seiner Geburt", seit 1925 gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus gekämpft. Mit seiner Musik hat er Tradition und Moderne in Griechenland vereint. Er steht wie kaum ein Anderer für Frieden und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher
Weltanschauungen, Religionen und Traditionen. Er kämpfte gegen die Nazi-deutsche Besatzung, für ein
demokratisches Griechenland gegen den Terror griechischer Faschisten, Royalisten und ihre Finanziers und Auftraggeber.
Sparen oder Schulden machen – oder was?
Donnerstag, 9. September 2010, 19 Uhr: Referent: Professor Georg Fülberth, Marburg. Zugleich mit der Kommunalwahl 2011 soll durch eine Volksabstimmung eine Schuldenbremse in die Hessische Verfassung eingefügt werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner nennt das „ein Gewinnerthema“. Sparen ist populär, weil es mit der Vorstellung verbunden ist, wer etwas auf die hohe Kante legt, tut sich etwas Gutes. Mit den gegenwärtigen Sparprogrammen aber greifen die da oben denen da unten in die Tasche. Schuldenmachen gilt als fahrlässig. Die Enkel werden die Schulden bezahlen müssen. An wen? Gibt es einen dritten Weg zwischen Verschuldung und Kaputtsparen?
Titanic Peak Preview
Dienstag, 7. September 2010, 20.30 Uhr: Stargast: Herbert Feuerstein. Er war Chefredakteur des deutschen MAD-Magazins, Harald Schmidts Sidekick bei "Schmiteinander", Theaterschauspieler, Reisereporter, Musiker, Erfinder der Vokabel "lechz!", Amerika-Korrespondent und Verleger der "Pardon" - der Meister der höheren Albernheit hat in seinem Humoristenleben schon mehr Witze vergessen, als andere jemals erzählen könnten.
Film: Frank Wolff: Mein blaues Cello
Montag, 23. bis Mittwoch, 25. August 2010, 18.30 Uhr: von Wolfgang Würker, D, 2010, 62 Minuten: Der Film zeigt die intensive Beziehung des Künstlers zu seinem Instrument - und das Cello, so wie Frank Wolff es spielt, als eine vielfarbige Stimme Frankfurts. Er ist auf den großen und kleinen Bühnen Frankfurts zuhause, spielt bei Ausstellungseröffnungen und Jubiläen, bei Hochzeiten und Todesfällen. Mit seinem Cello tanzt Frank Wolff durch Deutschland und manchmal um die halbe Welt. „Ich fühle mich als Weltmusiker. Ich suche das Weite und komme gerne zurück, um das Erlebte zu verarbeiten und etwas daraus zu machen.“
Film: Zwischen uns das Paradies / Na putu
Donnerstag, 2. bis Mittwoch, 15. September, 20 Uhr: Von Jasmila Zbanic, Bosnien und Herzegowina / Österreich / Deutschland / Kroatien 2010, 100 Min. (OmU): Eine große Liebe: Die Stewardess Luna und der Fluglotse Amar sind ein glückliches Paar und wünschen sich sehnlichst ein gemeinsames Kind. Ihre Beziehung ist beinah perfekt, ein Leben füreinander und im Wissen um die Fehler des anderen. Luna verzeiht Amar, dass er zu oft zu viel trinkt, und Amar ist ehrlich bereit, sich zu verändern. Doch als Amar am Arbeitsplatz beim Trinken erwischt und sofort gefeuert wird, gerät der Boden unter den Füßen des Paares ins Wanken. Ein ehemaliger Kamerad Amars, der mittlerweile zum fundamentalistischen Islam konvertiert und Mitglied einer wahabitischen Gemeinde ist, bietet Amar einen gutbezahlten Job in einem Camp außerhalb der Stadt an.
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Di, 07/09/2010 - 19:20 |