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Aktualisiert: vor 4 Stunden 9 Minuten

Die UN und der neue Militarismus

Di, 17/01/2012 - 00:09

Sie erscheinen so als legitime Anwältin der Gewalt. Gewalt wird dann nicht nur als legitim erachtet, son­dern sogar als verantwortungsvolles Handeln moralisch aufgewertet. Auch Teile der Friedensbewegung, der Linken und der Kirchen haben ein gespaltenes Verhältnis zu den bewaffneten Blau­helm­einsätzen.

* Können die Vereinten Nationen aus friedenspolitischer Sicht als eine legitime Akteurin der Gewalt gesehen werden  -  sei es aus menschenrechtlicher Verantwortung, Alternativlosigkeit oder anderen Gründen?
* Was bedeutet es, Blauhelmmissionen zu fordern und zu för­dern und welche Dynamiken ergeben sich aus dem System Peacekeeping?
* Welche zivilen Alter­nativen der Konfliktbearbeitung gibt es?

Mehr dazu:
http://www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk/un-und-neuer-militarismus/
http://imi-online.de/download/Mickan_UN_Militarisierung_Web.pdf

Veranstaltet von:
* Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt
* DFG-VK Bildungswerk Hessen e.V.

Ort: FRANKFURT, Räume der DFG-VK, Mühlgasse 13 (U Leipziger Str.)

Kontakt:
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
BILDUNGSWERK HESSEN e.V.
Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt.
Tel. 069-43 14 40, Fax 069-49 90 007
dfgvkhessen@t-online.de
http://www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk

Türkei auf dem Vormarsch

Di, 17/01/2012 - 00:00
Montag, 23. Januar 2012, 20 Uhr: Bundespräsident Wulff erklärte kürzlich die Türkei zum „modernen und säkularen Vorbild für die arabischen Staaten“. Wie wird in den Staaten des arabischen Frühlings darüber gedacht? In welche Richtung bewegt sich die Regierung Erdogan angesichts enormen wirtschaftlichen Wachstums und innenpolitischer Vorrangstellung, angesichts des Wiederauflebens der Kämpfe zwischen türkischer Armee und der PKK, im Hinblick auf die Eskalation des Streits mit Israel und die wachsende politische Einflussnahme der Türkei als neue Regionalmacht ? Zu diesen Fragen referiert Murat Cakir, Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen und Kolumnist bei zwei kurdisch-türkischen Tageszeitungen. Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Treffen zur Vorbereitung des Internationalen Frauentags 2012

Mo, 16/01/2012 - 23:56

Da sind:
• die philippinischen Arbeiterinnen, die dem internationalen Textilkonzern Triumpf in harten Auseinandersetzungen die Stirn bieten; 

• die Frauen in den demokratischen Aufstandsbewegungen Nordafrikas und des Nahen Ostens, die mutig und hartnäckig für ihre Befreiung und die „Revolution in der Revolution“ eintreten; 

• die Frauen in Griechenland, Spanien, Italien oder Portugal, die in den Streiks und protesten gegen die brutalen Abwälzung der Krisenlasten auf die breiten Massen durch die EU mit vorne dran stehen; 

• die Frauen, die sich gegen jede Form der Diskriminierung und Gewalt an Frauen stark machen; 

• die Frauen in Italien, die mit ihren Demonstrationen gegen den frauenverachtenden Sexismus Berlusconis und seiner Medien zu dessen Rücktritt beitrugen;

• die Frauen in Japan, die sich die Verharmlosung der Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima nicht länger gefallen lassen und mit Frauen in vielen Ländern für die Stilllegung aller Atomkraftwerke kämpfen; 

• die „Weltfrauen“, die die erste selbstorganisierte und finanzierte Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen trotz aller Schwierigkeiten zu einem Erfolg machten … 

„Der Frauentag ist eine glänzende Demonstration für die Gleichberechtigung der Frau und der Rebellion gegen den Kapitalismus“. Diese Begründung Clara Zetkins für den Internationalen Frauentag vor über 100 Jahren bleibt hochaktuell. 
Organisieren wir in diesem Sinne gemeinsam eine lebendige, kämpferische Aktion!
Vorschlag, was auf dem Treffen behandelt werden sollte:
- Verständigung über Grundsätze der Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Aufruf 
- Festlegung der Eckpunkte unserer gemeinsamen Aktion: Was wollen wir tun
(Demonstration/Kundgebung/Stände, Offenes Mikrofon, Kultur)? Wen wollen wir noch gewinnen und wie? Weitere Schritte zur konkreten Vorbereitung und Finanzierung

Ort: im Frauenprojekt Gallus, Hattersheimerstr. 2 
(S-Bahn/Galluswarte oder Straßenbahn Schwalbacherstr.)

Vorläufiger Kontakt: 
Frauenverband Courage c/o: Bernadette Leidinger-Beierle,Tel. 069-444987, email: Bernadette.Leidinger@web.de

„Wer wird die nächste sein?“ Der Völkermord an den Roma und Sinti: Gedenkveranstaltung am Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Mo, 16/01/2012 - 01:00

Nach einer Einführung in die Thematik liest die Schauspielerin Carolin Weber aus den Erinnerungen von Anna Mettbach. Die in Ulfa (heute Stadtteil von Nidda) geborene Sintezza war Häftling in Auschwitz und Ravensbrück und Zwangsarbeiterin bei Siemens im sächsischen Wolkenburg. Sie lebt heute in Gießen. Zwischendurch werden Musiker des  Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main spielen.

So gnadenlos wie die Juden wurden im Dritten Reich auch die Roma, Sinti und verwandte Volksgruppen verfolgt. Eine halbe Million ihrer Menschen wurde ermordet. Darunter auch Familienangehörige von Anna Mettbach. Ihr Bericht in dem 1999 erschienen Buch „Wer wird die nächste sein?" beginnt mit folgenden Sätzen:
„Ich bin eine Sintezza. Geboren bin ich am 26. Januar 1926 in Ulfa. Jahrzehntelang konnte ich mich nur im engsten Familienkreis oder bei Überlebenden öffnen. Aber nachdem Häuser niedergebrannt wurden und Menschen darin verbrannten, machte ich mir es zur Pflicht, vor allem vor jungen Menschen zu sprechen, denn die Jugend ist unsere Hoffnung. Die Begegnungen mit diesen Jugendlichen helfen mir, und ich hoffe, daß ich auch ihnen etwas geben kann. Doch wenn ich die Glatzen im Fernsehen oder auf der Straße sehe, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Oftmals lassen mich diese Begegnungen nachts nicht schlafen, denn die Erinnerungen treten wieder hervor, und wie ein gehetztes Tier versuche ich, vor den mich bedrängenden Bildern zu flüchten."

Internet-Auftritt des Vereins: http://www.lagergemeinschaft-auschwitz.de.

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Occupy:Frankfurt: ›(A)Soziale Marktwirtschaft – Wo liegen die Fehler im System?‹

Mo, 16/01/2012 - 00:39

Teilnehmer sind:

Stefan Schneider
Leiter der Abteilung Makroökonomie, Deutsche Bank Research

Dr. Kai Eicker-Wolf
Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Strukturpolitik, Deutscher Gewerkschaftsbund

Dr. Matthias Büger
Hessischer Landtagsabgeordneter (fdp), Sprecher für Hochschule, Forschung und Technologie

Ralph Nierula
Aktivist von Occupy:Frankfurt, M. A. Politologie und Philosophie


Ort: Dr. Hoch’s Konservatorium, Großer Saal, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main

  
Occupy:Frankfurt
Infotelefon 0152 / 26 49 28 26
http://www.occupyfrankfurt.de

Kultur und die Herausforderungen der Gegenwart

Mo, 16/01/2012 - 00:30

Veranstalter: KunstGesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt: 5,- /3,-/1,- Euro

Migranten-Selbsthilfeorganisationen in Hessen: Ihre Arbeit, ihre Erfolge und ihre Grenzen

Mo, 16/01/2012 - 00:27

Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club
Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Film: "Debtocrazy"

Mo, 16/01/2012 - 00:23
Sonntag, 22. Januar 2012, 17 Uhr: "Debtocrazy" wurde 2011 gedreht und ist eine politische Reportage, die sich mit den Gründen der griechischen Schuldenkrise beschäftigt. Die Hauptthese besagt, dass die Staatsverschuldung vor allem durch Korruption einer kleinen Gruppe und gegen die Interessen der Gesellschaft entstanden ist. Die Journalisten Katerina Kitidi und Ari Hatzistefanou finanzierten den Film über Spenden und stellten ihn frei im Internet zur Verfügung, wo er eine intensive Debatte auslöste. Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde zur Schuldenproblematik mit Oliver García von den Indignados Frankfurt. Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Hasankeyf: Weltkulturerbe vor dem Untergang?

Di, 10/01/2012 - 00:21

Über den Stand des Staudammprojekts und den Widerstand dagegen berichtet Heike Drillisch, führendes Mitglied von
„Gegenströmung“, der Ilisukampagne in Deutschland.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

2 Jahre Gemeinnützigkeit Klinikum Frankfurt Höchst - Was haben sie gebracht? Was haben sie verändert?

Di, 10/01/2012 - 00:17

„Trotzdem halten wir es für angemessen und wichtig nach zwei Jahren, sozusagen von außen, auf die Entwicklungen im Krankenhaus Höchst zu schauen“, so Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. im Römer. „Dazu veranstalten wir in Höchst eine Podiumsdiskussion, die unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen wird.

Margarete Wiemer, Betriebsratsvorsitzende im Klinikum Frankfurt Höchst, wird über die Entwicklungen insbesondere für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Klinikum Höchst informieren. Walter Ofer, Sozialverband VdK im Ortsverband Sindlingen, berichtet aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten. Und, Janine Wissler, DIE LINKE OB-Kandidatin für Frankfurt und Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, wird über die Erfahrungen mit der Privatisierung der Unikliniken Gießen und Marburg berichten“, fasst Dominike Pauli die Veranstaltung zusammen, die sie moderieren wird.

Donnerstag, 12. Januar 2012, im BiKuZ
19.00 - 21.00 Uhr
Saalbau - Bildungs- und Kulturzentrum in Höchst
Raum 103 / 106
Michael-Stumpf-Straße 2 / Gebeschusstraße 6 - 19
65929 Frankfurt am Main

Film & Podiumsdiskussion: Babi Jar - Das vergessene Massaker

Di, 10/01/2012 - 00:12

Ort: Deutsches Filmmuseum Frankfurt, Schaumainkai 41

Podiumsdiskussion mit Raphael Gross (Fritz Bauer Institut/ Jüdisches Museum), Cornelia Maimon-Levi (Jewish Claims
Conference) und Christine Rütten (Filmemacherin), Moderation: Esther Schapira (Hessischer Rundfunk)

Eine Kooperation des Hessischen Rundfunks, der Jewish Claims Conference, des Fritz Bauer Instituts sowie des
Deutschen Filminstituts und seines Festivals des mittel- und osteuropäischen Films, goEast.

Lügen für Deutschland - Der propagandistische Charakter des Films im »Dritten Reich«

Di, 10/01/2012 - 00:06

Am Beispiel dieser zwei ästhetisch gegensätzlichen Filme zeigt Alfons Maria Arns den politischen Charakter des vermeintlich unpolitischen NS-Unterhaltungsfilms auf. Alfons Maria Arns (Frankfurt am Main) ist Autor und freiberuflicher
Literatur-, Musik- und Filmwissenschaftler.

Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, Raum 411

Kontakt: Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69.79 83 22-40
Fax: 0 69.79 83 22-41
info@fritz-bauer-institut.de
www.fritz-bauer-institut.de

Unser Weg zum Sozialismus - Zur strategischen Orientierung der DKP

Do, 05/01/2012 - 23:10
Veranstaltung der DKP Hessen/DKP Kreis Frankfurt a.M. am 28. Januar 2012, 10 bis 16 Uhr, Haus Gallus, Frankenallee 111, Seminarraum 3. Referent: Robert Steigerwald. Themen: · Wende zu demokratischem und sozialem Fortschritt · Antimonopolistische Demokratie · Unser Kampf um Sozialismus · Kräfte des Widerstands und des Wandels.

Shut up and Dance! Zur Lage der Kulturarbeitenden zwischen Kreation und Depression

Do, 05/01/2012 - 23:05

Weitere Informationen: http://www.copyriot.com/nitribitt/2011/nit-45.html

Veranstaltung von Nitribitt - Frankfurter Ökonomien
Kontingent, unformatiert, dogmatisch, unterfinanziert, interdisziplinär, romantisch

Informationsveranstaltung zum Thema "Zunehmender Fluglärm auch im Frankfurter Osten"

Do, 05/01/2012 - 22:58

Als sachkundigen Gesprächspartner wird Volker Hartmann, Sprecher der Oberräder Bürgerinitiative „Wohnen ohne Fluglärm und Absturzbedrohung (WOFA)“ über die aktuellen Auseinandersetzungen um den Flughafen und die neue Landebahn und über rechtliche und politische Möglichkeiten der Gegenwehr informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Schmidt
Vorsitzender der Bürgervereinigung Seckbach e.V.
Altebornstr. 7
60389 Frankfurt
Tel.: 069/476698 

Rettungswiderstand - Wie mutige Menschen den Juden geholfen haben

Do, 05/01/2012 - 22:50

Er hat über Jahre die Geschichten von mutigen Menschen in Europa gesammelt, von Kindermädchen, Boxern, Pfadfindern und Pfarrern, die grosse oder kleine Rettungs-aktionen organisierten. Es spielt keine Rolle bei Lustiger, wie erfolgreich sie waren, sondern ihm ist die Bereitschaft der Retter wichtig, ihrer und ihrer Angehörigen Freiheit, Gesundheit und Leben einzusetzen, um Menschen, die ihnen manchmal unbekannt waren, beizustehen.

Lustiger nimmt als erster Autor Rettungen in 30 europäischen Ländern in den Blick. Länder, die von den Nazis besetzt oder mit den Nazis verbündet waren, aber auch neutrale Staaten. Nach seiner Schätzung wurden etwa 100.000 Juden durch die Zivilcourage der „Widerständler“ vor dem Holocaust bewahrt.

Moderation: Ulrike Holler

Veranstaltung von Business Crime Control & KunstGesellschaft

Mehr Info: http://www.businesscrime.dehttp://www.kunstgesellschaft.de

Benefizveranstaltung: Eintritt € 5,00, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass € 1,00
Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefond „PRO VERITATE – für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit“. Spendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau - BLZ 506 500 23. Spenden sind steuerabzugsfähig.

Ort:  Café Alte Backstube, Dominikanergasse 7

Wohin treibt Euroland? Eine marxistische Analyse der Krise

So, 11/12/2011 - 22:45

Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt

5. Montagsdemonstration gegen Fluglärm

So, 11/12/2011 - 22:40
Die nächste Demonstration ist am 12. Dezember 2011. Die Montagsdemos beginnen um 18 Uhr im Terminal 1 Abflughalle B vor der westlichen der beiden großen Anzeigetafeln. Angemeldet sind zunächst Versammlungen bis einschließlich 19.12.2011. Es ist geplant, daß die Demonstrationen am 16. Januar 2012 weiter gehen.

Die Stadt gehört auch den Wohnungslosen - Gedenken und Gedanken zum 31. Todestag von Erwin Tinz

So, 11/12/2011 - 22:20

Am Donnerstagnachmittag des 11. Dezember 1980  wurde Erwin von der Mainzer Polizei abgeholt. Seine Krücke und sein Einkaufswagen mit seinem spärlichen Hab und Gut blieben vor dem Theater zurück. Die Polizei fuhr Erwin weit über die Stadtgrenze hinaus, bis nach Nackenheim. Das Gerichtsverfahren gegen drei Polizisten endete nach zwei Instanzen mit Geldstrafen von je 40 Tagessätzen wegen Freiheitsberaubung. Das Gericht verneinte die Kausalität zwischen der unmenschlichen Handlungsweise der Polizisten und dem Tod unseres Mitbürgers Erwin Tinz!

Auf einem Nackenheimer Weinbergweg wurde er am nächsten Morgen tot aufgefunden. Erwin Tinz wurde Opfer einer Vertreibungspraxis, die bis heute überall im städtischen Raum zu beobachten ist. Das städtische Leben ist anscheinend nur noch auf Konsum und Kommerz getrimmt. Unangepasstes Verhalten wird bestraft, und missliebige sozial benachteiligte Personen werden vertrieben, ausgegrenzt und stigmatisiert.

Warum ist kein Platz für Menschen wie Erwin Tinz in unserer gesellschaftlichen Mitte?

Darüber müssen wir nachdenken und miteinander sprechen. Wir müssen Position zu Ausgrenzung und Stigmatisierung im öffentlichen Raum beziehen!

Veranstalter: ARAK - Antirassistischer Arbeitskreis Mainz
unterstützt von:
* Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Mainz
* Jenny-Marx-Gesellschaft für politische Bildung e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung RLP
* Landeserwerbslosenkonferenz Rheinland-Pfalz (LEK)
* Linke Hilfe Mainz e.V.
* Haus Mainusch
* Verein Armut und Gesundheit e.V.

Das BUCH:

Jürgen Malyssek & Klaus Störch:
Wohnungslose Menschen. Ausgrenzung und Stigmatisierung.

Lambertus Verlag, Freiburg 2009. 160 Seiten. ISBN 978-3-7841-1867-3. 22 Euro

Dieses Buch unternimmt den Versuch, den wohnungslosen Menschen angesichts des beschleunigten sozialen Wandels in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen wahrzunehmen, zu beschreiben und kritische Überlegungen darüber anzustellen, welchen Zumutungen und Leiden sie in ihrer Lebenswirklichkeit ausgesetzt sind. Die Wohnungslosen werden Penner, Stadtstreicher oder Berber genannt und oft als Säufer und Schmarotzer von der Öffentlichkeit sind. Die Wohnungslosen werden Penner, Stadtstreicher oder Berber genannt und oft als Säufer und Schmarotzer von der Öffentlichkeit verachtet und ausgegrenzt.

Der Autor: Jürgen Malyssek, Jg. 1945, gelernter Industriekaufmann und Schriftsetzer, war nach seinem Studium Sozialwesen in Wiesbaden von 1980 bis 2005 Sozialarbeiter und Fachreferent in der Wohnungslosenhilfe in Mainz (Heinrich-Egli-Haus) und Limburg (Caritasverband). Das Buch hat er zusammen mit Klaus Störch (Caritas Main-Taunus) geschrieben. Erschienen im Juli 2009.

Mehr dazu
* http://www.dfg-vk-mainz.de
* http://www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/die-stadt-gehoert-auch-den-wohnungslosen/
* Gedenk-Kundgebung zum 30. Todestag von Erwin Tinz http://www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/gedaechtnisstuetze/
* Gedenken und Gedanken zum 30. Todestag von Erwin Tinz http://www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/zum-30-todestag-von-erwin-tinz/

 

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Gruppe Mainz

c/o Bürogemeinschaft, Martinsstr. 2, 55116 Mainz
www.dfg-vk-mainz.de, dfgvkmz@web.de
Gruppentreffen am 1. Montag im Monat, 19.30 h
Radiosendung Pazifissimus, produziert von DFG-VK Mainz und Wiesbaden:
am Mittwoch jeder ungeraden Kalender­woche um 18 Uhr bei www.radio-quer.de auf der Wiesbadener Lokal­radio­frequenz UKW 92,5 MHz.
Kabel: MZ 102,7 Mhz, WI 99,85 Mhz. Stream: www.radio-rheinwelle.de
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Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Sektion der War Resisters' International
Landesverband Hessen
Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt
Tel. 069-43 14 40, Fax 069-49 90 007
dfgvkhessen@t-online.de, www.dfg-vk-hessen.de

Kundgebung anlässlich des Jahrestages des Auschwitz-Erlasses

So, 11/12/2011 - 22:12

Die Vorstufe zur späteren Vernichtung wurde durch die Erfassung aller im deutschen Reich lebenden Roma und Sinti geschaffen. Robert Ritter, Leiter der „Rassenhygienischen und bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes Berlin“ und seine enge Mitarbeiter Eva Justin waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Ihre sogenannten „rassenbiologischen“ Untersuchungen registrierten minutiös über 20.000 Roma und Sinti. Sie leisteten damit die Voraussetzung für die spätere fabrikmäßige Vernichtung.

Ritter und Justin wurden nach 1945 im Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main als Medizinalrat und Psychologin beschäftigt. Obwohl bekannt war, welche zentrale Funktion beide während der NS-Zeit Inne hatten, bestanden keine Bedenken gegen die Anstellung. Ritter und Justin wurden für ihre Verbrechen nicht verurteilt.

Am 27.1.2000 wurde die durch private Mittel finanzierte Mahntafel am ehemaligen Stadtgesundheitsamt angebracht. Die Behörde ist mittlerweile umgezogen und am Gebäude in der Braubachstraße finden Renovierungsarbeiten statt. Die Tafel befindet sich zurzeit in der Geschäftsstelle des Förderverein Roma e. V. und soll nach Beendigung der Arbeiten wieder an historischem Ort angebracht werden.

Förderverein Roma e. V., Stoltzestraße 17, 60311 Ffm., 069/440123 AB , foerderverein.roma@t-online.de, www.foerdervereinroma.de