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Linksnavigator Rhein Main
Im Januar 2007 haben wir dieses Webportal eröffnet. Direkter Anlass war zunächst, der regionalen Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Rostock eine gemeinsame Plattform zu bieten: zur Ankündigung und Anregung, für Austausch und Diskussion.
Doch von Beginn an haben wir betont, dass die Perspektive von linksnavigator.de für uns über den Juni 07 hinausgeht: nämlich längerfristig zu einer wirksameren inhaltlichen und praktischen Kommunikation und Kooperation der regionalen Linken beizutragen.
Aktualisiert: vor 4 Stunden 9 Minuten
Swing No. 172 online!Ungebrochen starker Widerstand gegen Castor und Atomprogramm im Wendland, unüberhörbare Proteste gegen Fluglärm und für die Schließung der neuen Landebahn im Airport-Terminal und unerwartet starker Start der Mobilisierung für die Aktionstage im Mai 2012 ins Frankfurter Bankenviertel ... Wer die großzügig bebilderten Schwerpunkte und Überschriften unserer neuen Ausgabe überfliegt, könnte glauben, wir sehen überall Swing (!) und Aufbruch. Inhalt: - "Revolution-Week" in Frankfurt Interview mit zwei Occupy-Aktivistinnen der ersten Stunde (Swing 172)
"Revolution-Week" in Frankfurt (Swing 172)Die Mobilisierung hat begonnen … Über 250 Aktive beim ersten Vernetzungsstreffen – Aktionskonferenz folgt Ende Februar – Vorbereitungen für Aktionstage im Mai gestartet – Blockaden im Frankfurter Bankenviertel in Planung ... Das Bild, das sich einige AktivistInnen auf dem Frankfurter Treffen am 22. Januar ausmalen, klingt motivierend: Im Mai zelten wir mit tausenden Menschen die ganze Grünanlage in der Innenstadt zu und das Occupy-Camp zieht sich von der Europäischer Zentralbank bis mindestens zur Deutschen Bank. No-Troika, ein vor allem Rhein-Main-regional getragener Arbeitskreis, diskutiert seit einigen Wochen an verschiedenen Blockadekonzepten, wie über den Eurotower hinaus das "Fluten" und Lahmlegen des Bankenviertels an einem Werktag zu bewerkstelligen wäre. Und für die Grossdemonstration mit internationaler Beteiligung werden Zahlen um die 50.000 TeilnehmerInnen gehandelt. Bewegungen bereiten internationale Proteste gegen das autoritäre Krisenregime von EZB und Bundesregierung vor* Pressemitteilung zum Vernetzungstreffen 22.01.2012 in Frankfurt/m. Geburtstagsfeuerwerk vor dem KnastAm Sonntagabend (15.1.) haben einige Aktivist_innen vor der JVA Preungesheim in Frankfurt/Main ein Geburtstagsfeuerwerk für die seit mehreren Monaten dort inhaftierte Sonja Suder abgebrannt. Kundgebung gegen Polizeigewalt nach den Übergriffen auf die Gedenkdemo für Oury Jalloh in Dessau.
Datum und Zeit:
12. Januar 2012 - 17:00
Veranstaltungsort:
Konstablerwache, Frankfurt
Veranstalterin:
gegen Polizeigewalt
Am 7. Januar 2012 hat die Dessauer Polizei Mouctar Bah brutal zusammengeschlagen und ihn schwer verletzt. Wir sind überzeugt davon, dass das bewusst und auf Anweisung geschah. Mouctar Bah ist ein Freund von Oury Jalloh. Am 7. Januar 2005 wurde Oury Jalloh von Dessauer Polizisten in einer Polizeizelle ermordet. Mouctar Bah treibt seitdem mutig und konsequent die Aufklärungsarbeit voran. Jedes Jahr wird am 7. Januar in Dessau demonstriert. Laut und deutlich ist der Ruf der Demonstranten zu hören: „Oury Jalloh: Das war Mord!“ Das will die Dessauer Polizei nicht mehr hören. Ein Gerichtsurteil aus Magdeburg, das den Demonstranten das Recht einräumt, ihre Überzeugung zu artikulieren, ist ihr egal. Sie nimmt sich einfach das Recht zu zensieren – mit Gewalt. Es wurden bei der Demo am 7.1. über 20 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Demo: STAATLICHE UNTERSTÜTZUNG FÜR NAZIS BEENDEN – VERFASSUNGSSCHUTZ AUFLÖSEN
Datum und Zeit:
28. Januar 2012 - 14:00
Veranstaltungsort:
Kaisersack/HBF, Frankfurt
Veranstalterin:
Netzwerk Antifa Frankfurt
Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten. Homepage: http://frankfurtermobi.blogsport.de/Demo – Occupy the 15.01.2012 / #15J Millions for Global Change
Datum und Zeit:
15. Januar 2012 - 12:00 - 15:00
Veranstaltungsort:
Rathenauplatz , Frankfurt
Veranstalterin:
Occupy Frankfurt
Nach 15M und 15O findet am Sonntag, den 15. Januar, der nächste globale Aktionstag statt. Pressemitteilung: Demonstration für Wohnraum und Stadt für alle am 17.12.2011, 12 Uhr RathenauplatzDie Lebens- und Wohnsituation hat sich in Frankfurt in den letzten Jahren massiv verschärft. Der Bestand an Sozialwohnungen ist von ursprünglich 60 000 auf 30 000 www.leerstandsmelder.de seit 1.12. für Frankfurt onlineLeerstehende Gebäude oder Flächen in Frankfurt am Main per Internet melden, suchen, kommentieren und diskutieren ist ab sofort und für alle möglich. Schauen Sie doch mal rein! Demonstration: Wohnen und Stadt für alle / Occupy Wohnraum - Häuser - Plätze
Datum und Zeit:
17. Dezember 2011 - 12:00
Veranstaltungsort:
Rathenauplatz, Frankfurt/Main
Veranstalterin:
Occupy Frankfurt, Netzwerk Wem gehört die Stadt
In den letzten 10 Jahren folgte die Politik der Stadt Frankfurt der Idee der „Global City“. Das neue Westha- fenviertel und andere Projekte wurden gemäß dieser Idee konzipiert und gebaut. Im Vordergrund stehen dabei neue Büro- und Gewerbeflächen, d.h. Frankfurt als Finanz- und Dienstleistungsstandort, nicht als Wohnort. Das große Stadtumbauprojekt von 1999 z.B. sah in der Innenstadt ca. 18.000 neue gewerbliche Arbeitsplätze vor, aber nur ca. 7000 neue Wohnungen. Zudem dient der Wohnraum, der währenddessen in der Frankfurter Innenstadt entstanden ist, nur den Besserverdienenden. Ca. 70.000 Zu- und Wegzüge gibt es jährlich in Frankfurt. Viele dieser kurzfristig in Frankfurt lebenden City Hopper sind Projektentwickler_in- nen, Berater_innen und andere Dienstleister_innen mit befristeten Verträgen, deren Mieten die Unterneh- men zahlen. Kurzfristige Mietverträge und finanzstarke Unternehmen als„Sponsoren“ hoher Mieten haben dazu geführt, dass Wohnen in bestimmten Bereichen der Innenstadt für Normalbewohner_innen unbe- zahlbar geworden ist. Homepage: http://wemgehoertdiestadt.netDemo: “Occupy for Human Rights!”
Datum und Zeit:
10. Dezember 2011 - 12:00
Veranstaltungsort:
Rathenauplatz, Frankfurt/Main
Veranstalterin:
Occupy Frakfurt
Unter dem Motto “Menschenrechte haben keinen Preis” startet am Tag der Menschenrechte diese Demo am kommenden Samstag, wie immer um 12 Uhr am Rathenauplatz. Die weltweite Finanzkrise wirkt sich auch auf die Menschenrechte aus. Die Redebeiträge werden sich mit diesen Problemen auseinandersetzen. Berichte und Redebeiträge aus dem Camp wie auch Livemusik sind angedacht. OCCUPY ist eine internationale zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich in den letzten Wochen in über 2600 5tädten weltweit ausgebreitet hat. So auch in Frankfurt am Main: Hier hat sich am 15. Oktober, nach einer kraftvollen Demonstration, das Occupy:Frankfurt Camp vor der Europäischen Zentralbank gegründet. Homepage: http://occupyfrankfurt.deDemo der von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten des Druckmaschinenherstellers manrolandNach Angaben der Veranstalter nahmen ca. 1500 teil, nach Medienberichten 1000 bis 1200. Ein Vertreter der IG Metall rief bei der Auftaktkundgebung zu einem Go-in bei der Frankfurter Niederlassung des manroland-Großaktionärs Allianz AG auf, doch die Demonstrant/innen standen dann wie zu erwarten vor verschlossenen Türen. Einige Arbeiter zündeten vor dem Allianzgebäude ein bengalisches Feuer und ein paar andere Feuerwerkskörper, woraufhin die Anmelderin der Demo von der IGM sie - auch im Namen der Polizei - bat, das zu lassen. Daraufhin gab es Unruhe, die sich jedoch legte, als der IGM-Bezirksleiter Armin Schild seine Rede hielt. Auf zur IMK – rechtsoffene Politik angreifen – Verfassungsschutz auflösen!Der Skandal um die „NSU“, den „Nationalsozialistischen Untergrund“ hat die Dimensionen neonazistischen Terrors in der BRD offensichtlich werden lassen. Zehn weitere rechts-motivierte Morde sind auf einmal bekannt geworden. Dieser Skandal verdeutlicht die Notwendigkeit turn*left http://turnleft.noblogs.orgVerfassungsschutz? abschaffen!!
Ein richtiger Anlass für die Abschaffung des Geheimdienstes zu demonstrieren: Krieg beginnt hier!Im Zuge einer Mobilisierung für den internationalistischen Block auf der Demonstration gegen die zweite Petersburger Afghanistan-Konferenz in Bonn am 03.11.11 rief das Internationalistische Aktionsbündnis Frankfurt (IAF) zu zwei Aktionen am Abend des 18.11.11 auf. Um 17:00 Uhr wurde eine Kundgebung am Willy-Brandt-Platz direkt neben dem „Occupy Frankfurt!“ Camp abgehalten. Zu Beginn wurde sich mit dem Kampf der New Yorker Occupy-Bewegung gegen die Räumung ihres Camps solidarisiert. Im folgenden Beitrag war es dem IAF wichtig darauf hinzuweisen, dass der Krieg in Afghanistan nicht erst dann beginnt, wenn die erste Bombe fällt, sondern in den scheinbar friedlichen Zentren des Imperialismus, wo zum Profit und für die Hegemonie des jeweils eigenen Finanzkapitals Kriege an den Peripherien geplant und auf die Völker der Erde losgelassen oder an Marionettenregime und -“rebellen“ delegiert werden. Dass Afghanistan zu den Trümmerfeldern gehört, die die Imperialisten hinterlassen haben, sei hierbei unbezweifelbar, so eine Sprecherin des IAF. Hierbei betonte sie, dass das System des Imperialismus auch in der BRD darin besteht, Sozialabbau und Aufrüstung im Innern mit Kriegen nach Außen zu kombinieren – und zwar entweder in Form aktiver frankfurtinternational@gmx.deDarmstadt: Antifaschist Philipp Benz gestorbenLiebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, unser Genosse Philipp Benz ist am 13.11.2011 in den frühen Morgenstunden im Alter von 99 Jahren verstorben. Leider ist es uns nun nicht mehr vergönnt mit ihm gemeinsam seinen 100. Geburtstag im nächsten Jahr zu feiern. Philipp Benz wurde am 13. März 1912 in Arheilgen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule beginnt er eine Maurerlehre, die er aber auf Geheiß seines Vormundes abbrechen muss, um eine Ausbildung zum Landesvermessungsgehilfen zu beginnen. 1929 entschließt er sich aber, seiner Neigung nachzugehen und den Besuch der Baugewerbeschule fortzusetzen. Diese Ausbildung schließt er 1932 als Hochbauingenieur ab Bildungsprotest 17.11.Am 17.11. wird in Frankfurt ein Aktionstag für eine andere Bildungspolitik stattfinden. Weitere Infos: http://jugendbuendnisffm.blogsport.de/ 14 Uhr: Das Programm 9 – 13 Uhr: Swing No.171 online!Zunächst die Besetzung der Paulskirche für Flüchtlingsaufnahme und gegen Frontex am 13. Oktober, zwei Tage später sensationelle 8000 TeilnehmerInnen auf der Frankfurter Demo zum globalen Aktionstag mit anschließendem Occupy-Camp-Beginn an der Europäischen Zentralbank. Am 20.10. besetzen StudentInnen in der Schumannstrasse ein Haus, und am 22.10. demonstrieren zeitgleich 15.000 Menschen gegen Fluglärm in Mainz und wieder 6000 in Frankfurt gegen die Macht der Banken und Konzerne. Occupy Frankfurt baut das Protestcamp auf 100 Zelte aus, am 29.10. startet von dort eine weitere Demo mit ca. 2500, am 5.11. nochmal mit ca. 1500 Leuten, Antifas starten Outings bei Nazis quer durch Hessen… Verdammt lang her, dass soviel los war in Frankfurt und Rhein-Main! Der Castor steht vor der Tür und wir sind sehr gespannt, wie es weitergeht zum Ende dieses so rasanten Jahres 2011. Und wir hoffen, dass unsere Berichte und Kommentare dazu beitragen, dass der Schwung nicht nachlässt, dass sich die unterschiedlichen Proteste stärker aufeinander beziehen und zu einem lebendigen Widerstand auswachsen, hier in und um die Banken- und Flughafenmetropole. Swing On! Inhalt: - "Neues Leben wagen – Bankenmacht zerschlagen" Knast: Kein Zeitungsabo für Sonja Suder in PreungesheimDie Rote Hilfe veröffentlichte in einer Pressemitteilung, dass der im frankfurter Frauenknast Preungesheim gefangenen Genossin Sonja Suder ein bestimmtes Zeitungsabo verweigert wird. Sonja Suder war mit dem inzwischen freigelassenen Christian Gauger am 14. September von Frankreich an Deutschland ausgeliefert word. Vorgeworfen wird ihnen u.a. die Beteiligung an verschiedenen Aktionen der Revolutionären Zellen. (siehe für weitere Infos die Solihomepage verdammtlangquer.org). |
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